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5 Mietshäuser an der Niels-Stensen-Straße geplant

Um die 0,7 Hektar große Fläche optimal ausnutzen zu können, wird der Bebauungsplan angepasst. Bekommt er grünes Licht, sind 26 Wohnungen möglich.

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Platz zum Wohnen: Am Ende der Niels-Stensen-Straße in Emstek sollen 5 Mehrparteienhäuser entstehen. Foto: Vorwerk

Platz zum Wohnen: Am Ende der Niels-Stensen-Straße in Emstek sollen 5 Mehrparteienhäuser entstehen. Foto: Vorwerk

Bis zu 26 neue Wohnungen können im Bebauungsplan "südlich Antoniusstraße" in Emstek in absehbarer Zeit entstehen, wenn der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Emstek der Entscheidung des Planungsausschusses folgt. Damit würde das knapp 7000 Quadratmeter große Areal vom Eigentümer besser ausgenutzt werden können, als der ursprünglich vorgesehene Bebauungsplan. Der ließ ebenfalls ein Sechs-Parteien-Haus zu, die weiteren Einheiten hätten aber maximal vier Wohnungen beinhaltet. Dieser Plan stammt aus dem Jahr 1993 und wurde bisher an dieser Stelle nicht umgesetzt.

Das Planungsbüro Diekmann, Mosebach und Partner aus Rastede wurde mit der Ausarbeitung der Planung beauftragt, deren Mitarbeiterin Stephanie Geelhaar stellte das Ergebnis vor. Am Ende der Niels-Stensen-Straße dürfen demnach die Gebäude nunmehr eine Höhe von 10 Metern statt bisher 8,5 Metern haben. Über einen Wendehammer, der groß genug dimensioniert ist, um auch Müllfahrzeuge dort fahren lassen zu können, werden die Grundstücke erschlossen.

Erschließung nur über die Niels-Stensen-Straße

Christiane Priester, als Vertreterin des Beirates für Menschen mit Behinderungen, gab zu bedenken, dass der gesamte Verkehr über die Niels-Stensen-Straße fließen müsse und man auch im Auge haben sollte, dass mindestens zwei Autos pro Haushalt gang und gäbe seien. Was das Parken betrifft, konnte Stephanie Geelhaar Entwarnung geben. Zu jedem Gebäude sei vorschriftsgemäß die nötige Anzahl an Stellplätzen für Autos eingeplant. Die erhöhte Ausnutzung der Fläche mit 26 statt 22 Wohneinheiten sei ihrer Ansicht nach für das Gebiet verträglich.

In dem alten Plan war auf den bislang unbebauten Grundstücken auch ein Spielplatz eingezeichnet. Auf den wird in der Neufassung verzichtet. Die Begründung dazu war für die Ausschussmitglieder nachvollziehbar: Unmittelbar an die überplante Fläche grenzt der Bürgerpark an, in dem in den vergangenen Jahren für alle Altersstufen Spielmöglichkeiten geschaffen wurden.

Anlieger zahlen für Radweg 52.000 Euro

Eine weitere Empfehlung hat der Ausschuss auch in einer anderen Gelegenheit ausgesprochen. Dabei ging es um den Anliegerbeitrag für den neuen Radweg am Mittelweg von der B 213 bis nach Hoheging. Zu klären war die Frage, ob die Grundstückseigentümer in voller Höhe des in der Satzung festgelegten Anteils herangezogen werden, oder ob man – ähnlich wie an der Garther Straße – einen Rabatt gibt. Dort hatte man seinerzeit eine Reduzierung von 20 auf 5 Prozent beschlossen, allerdings stellte sich die Verteilung der Kosten auch etwas anders dar.

In Hoheging gibt es bei Gesamtkosten von knapp 1,3 Millionen Euro einen Zuschuss von über 1 Million Euro. Von der Differenz tragen die Gemeinde Emstek 80 Prozent und die Anlieger die restlichen 20 Prozent, was rund 52.000 Euro entspricht. Eine Abweichung hiervon kann bei Vorliegen wichtiger Gründe erfolgen, doch diese seien laut Verwaltung nicht zu erkennen.

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