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25 Millionen Euro für Schausteller und Veranstalter

Pro Unternehmen seien maximal 50.000 Euro möglich. Mehrere Weihnachtsmärkte in Niedersachsen haben ihren Betrieb frühzeitig eingestellt.

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Symbolfoto: dpa

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Die wegen der verschärften Corona-Lage in Not geratenen Veranstalter und Schausteller sollen in Niedersachsen 25 Millionen Euro Hilfsgelder erhalten. Pro Unternehmen seien maximal 50.000 Euro möglich, teilte das Wirtschaftsministerium am Mittwoch in Hannover mit. "Weihnachtsmärkte und Veranstaltungen können aufgrund der Corona-Lage kaum noch wirtschaftlich stattfinden und werden zum Teil bereits abgesagt. Wie schon im vergangenen Jahr muss mit deutlichen Umsatzeinbußen gerechnet werden", sagte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) laut Mitteilung.

Mehrere Weihnachtsmärkte in Niedersachsen haben ihren Betrieb frühzeitig eingestellt, etwa in Lüneburg. Die Anträge sollen voraussichtlich Anfang 2022 bei der NBank beantragt werden können.

Diese Liquiditätshilfe soll die Überbrückungshilfen III und III Plus des Bundes aufstocken und komme daher nur Unternehmen zugute, die diese Bundeshilfen auch erhalten haben. Nach Forderung von Althusmann soll die Überbrückungshilfe III Plus auch für Unternehmen zugänglich gemacht werden, die ihr Geschäft aufgrund zurückgehender Kundenzahlen vor dem Hintergrund verschärfter Corona-Maßnahmen schließen müssen. Dazu zählen demnach etwa die 2G-Regel oder 2G-plus-Regel, womit ungeimpfte Menschen keinen Zutritt mehr erhalten und somit potenzielle Kunden wegfallen.

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