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19.528 Neuinfektionen und 731 Tote

Die Lage ist weiter ernst: Das Robert Koch-Institut meldet mehr als 19.500 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Die Sieben-Tage-Inzidenz erreicht mit 197,6 den höchsten Wert seit Beginn der Pandemie.

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In der Innenstadt von Bamberg wird auf die Maskenpflicht hingewiesen. Foto: dpa/Armer

In der Innenstadt von Bamberg wird auf die Maskenpflicht hingewiesen. Foto: dpa/Armer

Die Zahl der Todesfälle und der Neuinfektionen mit dem Coronavirus bleibt auf hohem Niveau. Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 19.528 neue Fälle und 731 Todesfälle binnen eines Tages übermittelt.

Am Dienstag der Vorwoche waren 14.432 Neuinfektionen und 500 Todesfälle gemeldet worden - allerdings fehlten damals Daten aus Sachsen, die später nachgemeldet wurden. Den Höchstwert mit 33.777 gemeldeten Infektionen hatte es am Freitag gegeben, darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten. Der bisherige Höchststand bei den Todesfällen war am vergangenen Mittwoch mit 952 erreicht worden.

Sachsen trifft es immer noch am härtesten

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) gab das RKI mit 197,6 an. Das ist der höchste Stand seit Beginn der Pandemie. Den mit Abstand höchsten Wert erreicht Sachsen: Dort liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 426,8, also mehr als doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Es folgen Thüringen mit einem Wert von 299,4 und Bayern mit 215,9. Der niedrigste Wert wird in Schleswig-Holstein mit 93,6 verzeichnet.

Die Zahl der Todesfälle war in der Tendenz zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet worden war. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 27.006.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 1.530.180 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 22.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 1.136.700 Menschen inzwischen genesen.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Montagabend bei 0,98 (Vortag: 1,04). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 98 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Die Zahlen für Niedersachsen und das Oldenburger Münsterland: Während in den Landkreis Cloppenburg und Vechta die 7-Tagesinzidenz laut RKI-Berechnung weiter rückläufig sind, hat sich die Lage im benachbarten Landkreis Oldenburg deutlich verschärft. Dort wird eine 7-Tagesinzidenz von 236,1 gemeldet. Damit liegt der Wert sogar noch höher als in der Grafschaft Bentheim (210,7). Dort hat die Kreisverwaltung wie bereits berichtet aufgrund der Infektionszahlen eine Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr erlassen.

Im Landkreis Vechta liegt die 7-Tagesinzidenz aktuell bei 191,2 - leicht rückläufig, aber immer noch nur knapp unter der 200er-Marke. Dort liegt die Zahl der aktuellen Coronafälle derzeit bei 450. Für den Landkreis Cloppenburg meldet das RKI eine 7-Tagesinzidenz von 159,6. Dort sind am Montag 34 Neuinfektionen und 754 aktuelle Coronafälle gemeldet worden.

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