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Zwei Doppel-Rikschas düsen bald durch Lastrup

Die Kleebaum-Stiftung hat die zwei Fahrradrikschas mit Elektromotor  jetzt dem Verein "Bürger für Bürger" gespendet. Die besonderen Räder sollen künftig im St.-Elisabeth-Stift stehen.

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Erstes Probesitzen: „Bürger für Bürger“-Vorsitzender Rudi Brinkmann (von rechts) und der Geschäftsführer des St.-Elisabeth-Stifts, Guido Suing, freuen sich über die Infos des Vorsitzenden des Ambulanten Hospizdienstes aus Cloppenburg, Gregor Möller-Reemts, und über die Spende der zwei Doppelsitzer-Rikschas von Franz-Josef Schewe (Kleebaum-Stiftung).   Foto: Landwehr

Erstes Probesitzen: „Bürger für Bürger“-Vorsitzender Rudi Brinkmann (von rechts) und der Geschäftsführer des St.-Elisabeth-Stifts, Guido Suing, freuen sich über die Infos des Vorsitzenden des Ambulanten Hospizdienstes aus Cloppenburg, Gregor Möller-Reemts, und über die Spende der zwei Doppelsitzer-Rikschas von Franz-Josef Schewe (Kleebaum-Stiftung).   Foto: Landwehr

Das machte den Vorsitzenden des Ambulanten Hospizdienstes aus Cloppenburg, Gregor Möller-Reemts, wohl ein ganz klein wenig neidisch. Die Kleebaum-Stiftung hatte dem Lastruper sozialen Verein "Bürger für Bürger“ zwei Rikschas gespendet. "Das ist das etwas luxuriösere Modell. Bei uns kann nur eine Person mitfahren – bei euch zwei", sagte Möller-Reemts, der die Lastruper Mitglieder des Vereins "Bürger für Bürger" über die Erfahrungen mit Rikscha-Fahrten für ältere Menschen informieren wollte.

Franz-Josef Schewe, Vorstandsmitglied der Cloppenburger Kleebaum-Stiftung, erinnerte daran, dass die Stiftung ein gemeinnütziger Verein sei, der sich eng mit der Heimatregion verbunden fühle. Der Name stehe für starke Wurzeln und das Glück, das gemeinsam mit den Bürgern wachsen solle. "Wir möchten die Menschen bewegen, gemeinsam mit uns für die Allgemeinheit zu wirken." Dafür schafft und fördert die Kleebaum-Stiftung in erster Linie soziale Projekte im Cloppenburger Land. "Uns liegen Projekte am Herzen, die bürgerliches Engagement fördern und die Menschen in unserer Heimat sinnvoll unterstützen. Unser erstes großes Projekt war die Verwirklichung des Hospizes "wanderlicht". Aktuell arbeiten wir an neuen, zukunftsträchtigen Projekten", erläuterte Schewe.

In Lastrup entstehe gerade der Bau des Leiner-Stifts an der Straße Im Apfelgarten, das zum 1. Mai den Betrieb aufnehmen soll. Hier würden sozial benachteiligte Kinder untergebracht und betreut.

Altenwohnheim sucht noch ehrenamtliche Fahrer und Fahrerinnen

Vor einiger Zeit sei die Idee entstanden, für ältere Menschen Rikscha-Fahrten anzubieten. Hier wolle sich die Kleebaum-Stiftung engagieren und habe dem Lastruper Verein "Bürger für Bürger" zwei moderne Doppelsitzer-Rikschas zur Verfügung gestellt, die im St.-Elisabeth-Stift stünden. So könnten immer vier ältere Personen und zwei Fahrer unterwegs sein. Das sei sicher geselliger, als wenn vorne nur eine Person sitzen könne.

Gregor Möller-Reemts berichtete von der großen Akzeptanz, die die Rikscha-Fahrten bei den älteren Menschen genießen. "Wir fahren von Montag bis Freitag Bewohnende der Altenheime. Am Wochenende kommen unter Umständen noch Fahrten mit anderen älteren Menschen dazu. Wir haben einen Pool von rund 30 Personen, die sich für die Rikscha-Fahrten zur Verfügung stellen – junge und ältere Menschen, Männer und Frauen fahren. Die Rikschas sind relativ leicht zu fahren. Das kann fast jeder. Die älteren Personen in den Rikschas möchten zudem gerne langsam gefahren werden, damit sie die Fahrt genießen können", schilderte Möller-Reemts seine Erfahrung. Die Mitglieder des Vereins "Bürger für Bürger" lobten die Idee und die Spende der Kleebaum-Stiftung und unterstützen die Idee, auch in Lastrup Fahrten anzubieten.

  • Info: Interessierte, die gelegentlich 1 bis 2 Stunden Zeit spenden und mit älteren Menschen, vorwiegend des Altenwohnheims, radeln möchten, sollten sich bei Rudi Brinkmann (Telefon 04475/575) melden.

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