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Zum Stadtfest wird in der Büchergalerie Musik gemacht

Ein 40. Geburtstag soll gefeiert werden. Wobei sich der Alltag dieses Geburtstagskindes im Verlauf der Jahre stetig beschleunigt hat.

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Hofft auf viele Besucher am Stadtfest-Wochenende: Die Inhaberin der Büchergalerie, Iris Schumacher. Foto: E. Wenzel

Hofft auf viele Besucher am Stadtfest-Wochenende: Die Inhaberin der Büchergalerie, Iris Schumacher. Foto: E. Wenzel

Lohne feiert am Wochenende Stadtfest. Und die Büchergalerie, die darf zeitgleich auch sich selbst feiern. Immerhin gibt es sie seit 40 Jahren. Am Samstag (10. September) steht daher eine Foto-Gewinnaktion mit der Bilderbuchfigur "Kuh Liselotte" an. Die Figur samt ihrer Posttasche steht schon bereit. Um 14.30 und 15.30 Uhr treten "Felix und die Rasselbande" auf. Am Sonntag ist die Büchergalerie ab 13 Uhr geöffnet. Ab 14 Uhr gibt es Livemusik mit der Lohner Jugendband „conTAKT“. Die Lieselotte-Foto-Gewinnaktion geht auch am Sonntag weiter.


Die Buchhandlung wurde 1982 von Ursula Schüssler gegründet. Damals befand sich der Laden noch in der Lindenstraße 10 – gegenüber des jetzigen Standorts. 90 Quadratmeter war das Geschäft damals groß, weiß Iris Schumacher, die heutige Inhaberin. Was neu erschienen ist, mussten die Händler damals in dicken, gedruckten Bibliografien nachlesen. Bestellt wurde ausschließlich bei Vertretern der Verlage. Da konnte es durchaus dauern, bis ein Kundenwunsch erfüllt war. Bücher, die ein Jahr im Geschäft lagen, waren immer noch neu, sagt Schumacher.

Buchhandel ist schneller geworden

Heute geht alles schneller. So werden Schumacher und ihr Team – sieben ständige Mitarbeiter und mehrere Aushilfen – tagesaktuell über Neuerscheinungen informiert. Durch die Internetseite der Büchergalerie sei sie gleichzeitig eine Versandbuchhandlung, erklärt Schumacher.

Täglich werden neue Bücher in den jetzt 260 Quadratmeter großen Laden geliefert. Wenn ein Werk nach einem halben Jahr keinen Leser gefunden habe, werde es zurückgeschickt, erklärt Schumacher. Und auch die Produktion der Inhalte gehe flotter: Bereits kurz nach Kriegsbeginn in der Ukraine seien die ersten Bücher zum Thema erschienen, gibt Schumacher ein Beispiel. 

Die Kundinnen und Kunden seien heute informierter. Sie fragten weniger nach Lesetipps als früher, als es noch kein Internet gab, um über die Neuerscheinungen auf dem Laufenden gehalten zu werden. Vom Profiblick der Buchhändlerinnen profitieren können die Leserinnen und Leser dennoch: Die aktuellen Favoriten der Buchhändlerinnen seien ausgestellt und mit einer Banderole mit Review versehen, sagt Schumacher. 

Vor 40 Jahren undenkbar: das Regal mit Mangas, das vor allem bei den jungen Lohnerinnen und Lohnern gut ankomme, versichert Schumacher. Über die Jahre habe sie ein gutes Netzwerk knüpfen können. Zum Beispiel packe sie Bücherkoffer für die Lohner Kindergärten. Zudem gibt es seit 20 Jahren eine Kooperation mit dem Restaurant Finkemeyer. 

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