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Zum Dank für den neuen Pfarrer-Wente-Saal: Heimatverein stiftet Blutbuche

Das Bäumchen sei ein Zeichen für Leben in der Natur, ebenso solle der Pfarrer-Wente-Saal in Molbergen mit Leben gefüllt werden, hieß es von Seiten des Heimatvereins bei der Pflanzaktion.

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Als Zeichen des Dankes: Der Heimatverein Molbergen hat im Pfarrgarten eine Blutbuche gepflanzt.   Foto: Hoff

Als Zeichen des Dankes: Der Heimatverein Molbergen hat im Pfarrgarten eine Blutbuche gepflanzt.   Foto: Hoff

Zwischen Pfarrheim und Pfarrhaus ließ der Heimatverein Molbergen jetzt mithilfe von Heiner Abeln eine Blutbuche pflanzen – und packte dabei tatkräftig mit an. Das Bäumchen ist ein Dankeschön an Pastor Uwe Börner für den neuen Pfarrer-Wente-Saal. Molbergens Altbürgermeister Ludger Möller zögerte bei der Aktion nicht lange, schnappte sich seine Schaufel und grub mit wenigen Stichen ein tiefes Loch. Während er dabei von Vorstandsmitgliedern und Mitgliedern des Verschönerungsausschusses lautstark angefeuert wurde, rannte Uwe Börner zwischen Pfarrhaus und Garten hin und her und kümmerte sich um gut gefüllte Gießkannen, um das Bäumchen auch professionell einschwämmen zu können.

"Wir haben uns bewusst als Dank für einen Baum entschieden, denn er steht für Leben in der Natur", betonte Vorsitzender Kurt Bussmann und ergänzte: "Der Pfarrer-Wente-Saal soll ebenso mit Leben gefüllt werden und zu einem lebendigen Miteinander in Molbergen beitragen." Die Plakette vor der Buche unterstreiche die Verbundenheit des Heimatvereins zur Kirche.

Packt tatkräftig mit an: Altbürgermeister Ludger Möller buddelt das Loch für die Blutbuche.   Foto: HoffPackt tatkräftig mit an: Altbürgermeister Ludger Möller buddelt das Loch für die Blutbuche.   Foto: Hoff

Pastor Uwe Börner und Pater Jineesh, der zuvor bereits den zugehörigen Gedenkstein mit der darauf befestigten Plakette eingebuddelt hatte, freuten sich über die symbolische Geste. "Das Pfarrheim steht mitten im Ort, zentraler kann man sich nicht treffen. Wir hoffen, dass die Räume nach der langen Corona-Pandemie und der Zeit des Verzichts jetzt endlich intensiv genutzt werden können. Der Saal soll Gruppen und Vereinen dazu dienen, sich treffen zu können, er soll für Veranstaltungen genutzt werden, damit ein steter Austausch dort stattfinden kann", sagte Börner. Immerhin hätten schon mehrere Ratssitzungen in den barrierefreien Räumen stattgefunden. Bald werde auch der obere Bereich des Hauses für 270.000 Euro saniert.

"Jetzt schmücken bereits zwei Bäume den Pfarrgarten, sodass dieser sowohl als Fläche für Veranstaltungen genutzt werden kann, aber auch Rückzugsmöglichkeiten bietet. Wenn wir alle nicht mehr auf dieser Welt sind, steht die Buche immer noch hier und bekommt alles mit, was vor Ort passiert", witzelte Börner, dem jetzt auch die Pflicht der Pflege des Baumes vom Heimatverein übertragen wurde.

Neue Sitzgelegenheit: Der Heimatverein hat an der Kirchstraße für 1800 Euro neue Bänke und einen neuen Tisch aufgestellt.  Foto: HoffNeue Sitzgelegenheit: Der Heimatverein hat an der Kirchstraße für 1800 Euro neue Bänke und einen neuen Tisch aufgestellt.  Foto: Hoff

Der Heimatverein hat aber nicht nur die Blutbuche gespendet, sondern auch die Bankanlagen an der Kirchstraße für 1800 Euro erneuern lassen. "Vor 12 Jahren haben wir den Platz hinter der Kirche gepflastert und Bankanlagen aufgestellt, die im Boden verankert waren. Wir wollten damit Radfahrern, Spaziergängern und Kindern die Möglichkeit bieten, dort eine Pause einlegen oder gemütlich ein Eis essen zu können", erklärt Bussmann. Doch sie seien dem Vandalismus zum Opfer gefallen. Die Sitzmöglichkeiten seien vergangenen Herbst aus der Verankerung gerissen und der Tisch beschädigt worden. "Jetzt haben wir sowohl eine neue wetterbeständige Sitzgruppe aufgestellt als auch die Pflasterung erneuert." Gepflegt wird der Bereich vom Heimatverein.

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