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Zug Garthe hatte vor 50 Jahren ein Ziel vor Augen

St.-Paulus-Schützenbruderschaft Emstek ist ein halbes Jahrhundert alt. Die Chronik zum Jubiläum ist ab Montag zu kaufen.

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Druckfrisch: Brudermeister Werner Hackmann (links) übergibt das erste Exemplar der Chronik zum 50-jährigen Bestehen an Präses Pfarrer Ludger Jonas. Foto: Lübbehüsen

Druckfrisch: Brudermeister Werner Hackmann (links) übergibt das erste Exemplar der Chronik zum 50-jährigen Bestehen an Präses Pfarrer Ludger Jonas. Foto: Lübbehüsen

Wer war erster Schützenkönig der Emsteker St.-Paulus-Schützenbruderschaft? Wer hat den Schützenmarsch komponiert? Wann wurde die Schützenhalle in Emstek fertiggestellt? Antworten auf diese Fragen und noch viele weitere Informationen gibt es in der neuen Chronik der Schützen, die anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Bruderschaft erstellt wurde.

Team hat sich vor 2 Jahren erstmals getroffen

Fast genau 2 Jahre ist es her, dass sich das Chronik-Team mit Torsten Blum, Tobias Büssing, Wilhelm Jansen, Jürgen Lübbehüsen und Robert Niemöller das erste Mal getroffen hat. Monatlich gab es weitere Zusammenkünfte, um die Aufgaben festzulegen und das Material zu sammeln. Nicht zuletzt wurden Sponsoren geworben, um den anvisierten Preis von 15 Euro pro Exemplar halten zu können. Verkauft wird die Chronik erstmals nach dem Festhochamt, das Sonntag, 28. Februar, um 11 Uhr unter Corona-Auflagen in St. Margaretha gefeiert wird.

Damit gedenken die Schützen exakt 50 Jahre nach der Gründung dieses Datums, denn am 28. Februar 1971 war es ein Treffen, das auf Initiative der Garther Schützen anberaumt wurde. Sie waren bislang als Zug den Schneiderkruger Schützen angegliedert und strebten nun einen eigenen Verein an.

Ewald Hüsing war erster Brudermeister

Noch am gleichen Abend wurde der Vorstand mit Ewald Hüsing als Brudermeister an der Spitze gewählt. Präses war Pfarrer Heinrich Nieberding. Die Garther Schützen brachten ihr Vereinsheim mit KK- und Luftgewehrständen in die Bruderschaft ein. 1989 zog man in den Neubau an der Sportallee nach Emstek um. Schon vier Jahre zuvor hatte man sich entschlossen, das Schützenfest in den Hauptort zu verlegen, was laut Chronik für einen neuen Aufschwung sorgte. Seither wird dort neben dem Präsentiermarsch auch stets der Schützenmarsch gespielt, den Küster Heinrich Wingbermühle 1973 komponierte und als Dirigent des Musikvereins bei der Proklamation von König Georg Muschalla zur Uraufführung brachte. Muschalla war nach Josef Gardewin und Horst Wilke der dritte Regent der Bruderschaft.

Alle weiteren Majestäten, Kinderkönige und Prinzen, Diöze­sansieger und Atjutanten finden sich neben zahlreichen weiteren Informationen in der Chronik, die ab Montag, 1. März, im Ort erhältlich ist. Verkaufsstellen sind: Antonius-Apotheke, Firma August Büssing, Volksbank Emstek und der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit.

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