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Wolfgang Hartke erkundet das Land auf zwei Rädern

Sehr persönliche Ansichten – immer dieselben 10 Fragen. Dieses Mal: Wolfgang Hartke aus Cappeln. Der Handwerksmeister versucht auch im Rentenalter noch, alten Geräten eine 2. Chance zu geben.

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In seinem Element: Wolfgang Hartke liebt es, mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Foto: Vorwerk

In seinem Element: Wolfgang Hartke liebt es, mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Foto: Vorwerk

Und? Wie ging es in letzter Zeit?
Ich bin sehr zufrieden und hoffe, dass die Gesundheit es weiter ermöglicht, noch viele schöne Orte in der näheren und weiteren Umgebung zu besuchen.

Was haben Sie sich einmal so richtig gegönnt?
Mit 50 Jahren habe ich den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt und EP:Hartke in Emstekerfeld gegründet. Auf einer wunderschönen Reise nach Südafrika war das Highlight der Flug mit einem Hubschrauber ums Kap und als Kontrast dazu gab es eine Reise im April nach Island. Der Bürgermeister von Reykjavik empfing uns mit den Worten "es sei jetzt Sommeranfang auf Island“, obwohl die Enten noch auf einen zugefrorenen See liefen. Die Bürgersteige in der Stadt waren allerdings eisfrei, weil sie von den warmen Quellen beheizt werden. Ein sehr interessantes Land mit vielen Gegensätzen.

Wenn Sie König von Deutschland wären: Was gehört als Erstes abgeschafft?
Es wird wohl keinen König bei uns mehr geben, aber in unserer Bundesrepublik würde ich als erstes veranlassen: Alle Landtagswahlen und die Bundestagswahl müssten immer am gleichen Tag stattfinden. Dann wären die Politiker nicht so lange im „Wahlkampfmodus“ und können sich um ihre eigentlichen Aufgaben kümmern. Zum Beispiel unsere Gesetze auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren.

Welchen Traum werden Sie sich als nächsten erfüllen (können)?
Im Januar ist unser 50. Hochzeitstag, dazu werden wir auf die Kanaren fliegen. Dorthin ging auch die Hochzeitsreise 1973 und zur Silberhochzeit 1998 führte uns der Weg nach Gran Canaria.

Was tun Sie am liebsten?
Am liebsten bin ich mit meiner Frau auf dem Fahrrad unterwegs, vornehmlich in Deutschland. Außerdem plane und begleite ich die Radtouren mit der Radwandergruppe des Heimatvereins Cappeln. Spaß macht mir auch die Ausbildungsbegleitung von Auszubildenden bis hin zu ihrer bestandenen Prüfung. Alten Geräten eine neue Chance geben, finde ich im Sinne der Nachhaltigkeit wichtig. Deshalb war ich auch bei der Gründung des Repair-Cafés Cloppenburg dabei. Einmal im Monat, in der Regel am 2. Samstag, sind wir im Schwedenheim in Cloppenburg und versuchen, so manches Gerät noch einmal zu retten.

Welche Eigenschaften mögen Sie an sich selbst? Und welche nicht?
Bei meinen Zeitplanungen bin ich immer etwas früher an den vorgesehenen Punkten, um auch noch Reserven zu haben, denn ansonsten werde ich ungeduldig. Aber wenn doch mal etwas nicht so klappt, wie vorgesehen, bin ich mittlerweile auch etwas gelassener geworden.

Welche TV-Sendung mögen Sie am liebsten?
Reisesendungen wie „Wunderschön“ schaue ich gerne, um Orte kennenzulernen, die es sich lohnt, bei nächster Gelegenheit besucht zu werden. Außerdem verfolge ich politische Nachrichtensendungen.

Mit wem würden Sie sich gerne einmal treffen?
Ich würde gern einmal eine kompetente Person treffen, die für den örtlichen und regionalen Radwegebau zuständig ist. Häufig werden teure Radwege längs lauter Autostraßen geplant und gebaut, obwohl doch oft in geringer Entfernung Wirtschaftswege vorhanden sind, die mit geringeren Kosten ertüchtigt werden könnten und einen Mehrfachnutzen für Landwirtschaft und Radfahrer wären.

Was würden Sie gerne einmal wieder essen?
Ich würde gern einmal wieder ein besonderes Rindersteak mit entsprechenden Beilagen essen. Das könnte es in allernächster Zeit wieder geben, denn besonders in Erinnerung ist mir ein Essen auf meiner 1. Hochzeitsreise zu den Kanaren geblieben. Damals war es ein Pfeffersteak, so wie ich es sehr selten wieder genossen habe.

Welches Thema in den lokalen Medien hat Sie am meisten beschäftigt?
In letzter Zeit war das natürlich der Krieg in der Ukraine. Aber auch die dörfliche Entwicklung in Cappeln verfolge ich mit Interesse.


Zu Person:

  • Wolfgang Hartke ist 72 Jahre alt, verheiratet und hat 3 Kinder.
  • Er ist Radio- und Fernsehmechanikermeister.
  • Im Heimatverein engagiert er sich im Besonderen in der Radwandergruppe.

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