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Wo Opa und Enkel gemeinsam spielen und Sport machen können

Nicht nur die Bewohner des Altenheims Maria Rast und der Senioren-WGs in Damme dürfen die Sportgeräte nutzen. Der Aktiv- und Begegnungspark steht allen offen.

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Selbst getestet: Einige konnten es kaum abwarten, die Sportgeräte auszuprobieren. Das von vier Stiftungen getragene Gemeinschaftsprojekt ist nun feierlich eingeweiht. Foto: Oevermann

Selbst getestet: Einige konnten es kaum abwarten, die Sportgeräte auszuprobieren. Das von vier Stiftungen getragene Gemeinschaftsprojekt ist nun feierlich eingeweiht. Foto: Oevermann

Angrenzend an den Sinnesgarten, der erst vor einem knappen Jahr fertiggestellten Seniorenwohngemeinschaftsanlage am Tollenberg, in direkter Nachbarschaft des Altenpflegeheims Maria Rast sowie der Auwinkel-Siedlung, die Dammer Berge im Blick – die Lage könnte schöner kaum sein. Die Rede ist vom neuen Aktiv- und Begegnungspark, der am Freitagvormittag von Pfarrer Abraham Parappallil der katholischen Pfarrgemeinde St. Viktor feierlich eingeweiht wurde.

"Die Idee, Sportgeräte für unsere Senioren anzuschaffen, ist beim Bau der Seniorenwohngemeinschaftsanlage entstanden", erinnerte sich Stiftungsvorstand Werner Westerkamp zurück. Beim Blick auf die Kosten folgte jedoch schnell die erste Ernüchterung. Alleine war das Projekt für die Stiftung Maria Rast nicht zu stemmen, so Westerkamp.

Drei Dammer Stiftungen helfen bei der Finanzierung

Umso erfreuter ist er über die finanzielle Unterstützung der Stiftungen "Windpark Borringhauser Moor" und "Rückenwind" sowie der Dammer Bürgerstiftung. "Ohne diese Unterstützung hätten wir das nie realisieren können", sagte Westerkamp. Zusammen schulterten sie das rund 50.000 Euro teure Projekt. Westerkamp bedankte sich zudem beim damaligen Bürgermeister Gerd Muhle für die Unterstützung und seine Vermittlung an die drei Dammer Stiftungen. Dieser war als jetziger Vorsitzender der Dammer Bürgerstiftung auch selbst bei Einweihung dabei. Seinen Dank richtete Westerkamp auch an Herbert Buddelmeyer vom Vechtaer Architekturbüro Bocklage + Buddelmeyer für die Umsetzung aus.

Platz zum Spielen und Ausruhen: Die Stiftung Maria Rast erhielt finanzielle Unterstützung von der städtischen Stiftung Windpark Borringhauser Moor, der Bürgerstiftung Damme sowie der Stiftung Rückenwind.Platz zum Spielen und Ausruhen: Die Stiftung Maria Rast erhielt finanzielle Unterstützung von der städtischen Stiftung Windpark Borringhauser Moor, der Bürgerstiftung Damme sowie der Stiftung Rückenwind.

Im Aktiv- und Begegnungspark gibt es Sportgeräte für fast jeden Fitnesszustand. Auch an Rollstuhlfahrern wurde gedacht. Von Ruhebänken mit Pedal- und Radtrainern, Drehstühlen bis hin zu einem Nordictrainer, Stepper oder einem Pendelbrett – der neue Platz präsentiert sich vielfältig. Für die jüngeren Besucher wurden sogenannte Jumping Pads zum Balancieren, ein Klettergerüst sowie ein Sandkasten installiert.

Alle Beteiligten waren von der Umsetzung des neuen Platzes, welcher für alle Interessierten offen ist, begeistert. Dieser lebe von den Begegnungen der verschiedenen Generationen.

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