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"Wir wollten eine tolle Atmosphäre schaffen"

An der Liebfrauenschule in Cloppenburg gibt es jetzt einen American Diner. Der neue Raum hat 62 Sitzplätze, zudem wurde ein Außenbereich mit Möbeln neu angelegt.

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Im American Diner: Schulleiter Andreas Weber bei der Einweihung in der Liebfrauenschule. Foto: Hermes

Im American Diner: Schulleiter Andreas Weber bei der Einweihung in der Liebfrauenschule. Foto: Hermes

Über ein American Diner freuen sich die Schüler und Lehrer der Liebfrauenschule (Ulf). "Wir sind sehr zufrieden und es wird schon gut angenommen", erklärte Schulleiter Andreas Weber bei der Vorstellung der neuen Räume, die an ein amerikanisches Burger-Restaurant erinnern. Die erste Idee war im April entstanden. Nach den vorbereitenden Arbeiten in den Sommerferien wurde der Bau in den Herbstferien durchgeführt.

Wie Weber erklärte, war die bisherige Cafeteria in die Jahre gekommen: "Wir wollten dann etwas Besonderes machen und einen Raum schaffen, der nicht klassisch nach Schule aussieht." So sei die Idee entstanden, die auch positiv von der Schulstiftung aufgenommen wurde. Wichtig sei eine hohe Aufenthaltsqualität und das jetzt umgesetzte Konzept habe überzeugt. 

Möbel sind individuell angefertigt

Hausmeister Olaf Vocks, der die Arbeiten tatkräftig unterstützte, lobte die Zusammenarbeit mit hiesigen Handwerksunternehmen: "Sie wissen Bescheid, wo hier die Strippen liegen. Nur so kann man das Ganze in der Geschwindigkeit umsetzen." Konzipiert wurde der Raum von Stefan Münzebrock ("Concept M" aus Cappeln), der die Planungen um einen Außenbereich erweitert hat. "Die Arbeit hat sich gelohnt", sagt er. Dort gibt es wetterfeste Möbel, die besonders in den wärmeren Jahreszeiten genutzt werden. "Ich habe gehört, dass es auch schon jetzt Stammplätze gibt", ergänzt Weber mit einem Augenzwinkern.

Die Möbel sind individuell angefertigt und erinnern an ein amerikanisches Burger-Restaurant, die Gesamtkosten für den Umbau liegen bei rund 110.000 Euro. Auch der Förderverein hat sich neben der Schulstiftung finanziell beteiligt: Von der Spende wurde unter anderem eine Anlage gekauft, an der sich die Schüler Wasser zapfen können. 

Die Gastronomie übernommen hat Thomas Taphorn vom Hotel Taphorn. "Wir sind noch in der Anfangsphase und tasten uns heran. Neben dem klassischen Mittagstisch soll es auch eine kleine Karte geben, die an ein Diner angelehnt ist", sagt er. Zudem gebe es Synergieeffekte, da Taphorn auch für das Mittagessen der benachbarten Marienschule sorgt.

Der neue Raum mit 62 Sitzplätzen hat auch einen Namen bekommen, in einem Wettbewerb hat sich „Schulfood“ am Ende durchgesetzt. Die offizielle Einweihung übernahm Pater Andreas Bordowski, Vorstand der Schulstiftung St. Benedikt. Das Diner kann auch multifunktional genutzt werden: So verbringen dort die Oberstufenschüler ihre Freistunden, andere erledigen dort ihre Schulaufgaben. Weil die Möbel in der Raummitte ohne großen Aufwand abgebaut werden können, sind sogar kleinere Versammlungen oder Elternabende möglich. "Es war uns wichtig, eine gute Atmosphäre zu schaffen", sagte Weber abschließend.

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