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Willkommensfeier war auch ein bisschen Abschied

Die Auflösung der Kohorten und die sinkenden Infektionszahlen wurden an der Emsteker Oberschule gefeiert. Für die Abschlussschüler war es gleichzeitig der letzte Schultag.

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Mahlzeit: Die Brötchen mit den Schaumküssen waren bei den Schülern begehrt. Foto: Thomas Vorwerk

Mahlzeit: Die Brötchen mit den Schaumküssen waren bei den Schülern begehrt. Foto: Thomas Vorwerk

Distanz war mehr als 2 Jahre das Schlagwort in der Gesellschaft. Das galt besonders für den Schulunterricht und bezog sich entweder auf das Homeschooling per Videokonferenz oder auch auf die Kohorten, die in jedem Jahrgang und den Klassen gebildet wurden und die sich nicht durchmischen sollten. Das Virus gibt es weiterhin, doch mittlerweile ist ein Stück Normalität wieder eingekehrt in die Schulen. So auch in die Oberschule (OBS) Emstek, die auf Anregung des Fördervereins ein kleines Schulfest veranstaltet hat. "Als die Kohorten aufgelöst wurden, gab es die Idee für eine Willkommensfeier", erklärte Heike Kloster, Didaktische Leiterin der OBS.

Die Kohorten waren zwar aufgelöst worden, doch die Zahlen waren den Verantwortlichen noch zu hoch, um ein gemeinsames Fest auf die Beine zu stellen. Das wurde nun nachgeholt, nachdem die Pausen nicht mehr auf die Jahrgänge beschränkt waren. "Für die Abschlussschüler war es gleichzeitig der letzte Tag", so Kloster. So durfte man sich über einige komisch gekleidete Jugendliche nicht wundern, die zudem noch deutliche Farbspuren im Gesicht trugen.

Mit Unterstützung weiterer Lehrkräfte haben aus dem Förderverein Thomas Kolbeck, Thomas Bockhorst und Kirsten Hemme fleißig Brötchen mit Schaumküssen vorbereitet, Getränke bereit gehalten und frisches Obst verteilt. Die passende Musik für die Feier schallte derweil aus den Lautsprechern über den Schulhof. An die große Pause wurde auf diesem Weg noch eine Freistunde angehängt, um dem Wiedersehen auch den nötigen Raum zu geben.

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