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Wie Stoffhund Wuschel der Polizei bei der Arbeit hilft

In der Grundschule Beverbruch ist die Verkehrssicherheit derzeit ein großes Thema. Unter anderem zu Gast: die Pädagogische Puppenbühne der Polizei.

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Aufgepasst und mitgemacht: Erstklässler der Grundschule Beverbruch gehen auf die Fragen des Polizeibeamten Thomas Drüke ein. Foto: Röben

Aufgepasst und mitgemacht: Erstklässler der Grundschule Beverbruch gehen auf die Fragen des Polizeibeamten Thomas Drüke ein. Foto: Röben

Lautes Gelächter schallte durch die Turnhalle, als Polizeihund Wuschel das grüne Licht der Ampel als eine Aufforderung zum Zählen von grünen Autos missinterpretierte. Die Kinder johlen, jubeln und klatschen vor Freude.

Grund für diese Ekstase war der Besuch der Pädagogischen Puppenbühne der Polizeidirektion Oldenburg (PäPP) in der Grundschule Beverbruch. Auch die erste Klasse der Grundschule Tweel war mit dabei. Eigentlich sollte das Puppentheater im letzten Jahr Tweel besuchen. Pandemiebedingt musste die Veranstaltung abgesagt werden.

Die Aufführung des Theaterstücks ist eine von mehreren Aktionen, die aktuell an der Grundschule Beverbruch zum Thema Verkehrssicherheit stattfinden. Weiter geplant: die "kleinen Füße". Das Prinzip: Mit den Kindern wird über kritische Stellen auf ihrem Schulweg gesprochen. Anschließend werden diese Gefahrenpunkte mit kleinen Fußabdrücken farbig markiert. Zudem findet Montag (12. September) ein Training zum Thema Bussicherheit statt.

Grundschüler werden Polizeiampelexperten

Aufgeführt wurde das Stück „Ampelchaos in der Puppenstadt“ von Bianka Stutz und Thomas Drüke. Sie gehören zu einem Team von Polizeibeamten, die sich auf die Präventionsarbeit mit Grundschulkindern spezialisiert haben. Das Puppentheater existiert bereits seit 1990. Stutz ist von Beginn an dabei. Ihr Kollege ist seit knapp 2 Jahren Mitglied der Gruppe. 

In dem Theaterstück lernen die Kinder Polizeihund Wuschel kennen. Als der griesgrämige Carl Chaos auftritt und sämtliche Ampeln in der Puppenstadt manipuliert, ist ein riesiges Durcheinander vorherbestimmt. Gemeinsam mit Schwein Ringel gelingt es schließlich, die Ampelanlagen zu reparieren und den Stinkstiefel Carl Chaos zu stellen. Die Kinder in Beverbruch waren begeistert. Mit einem Ausweis, der sie alle nun als "Polizeiampelexperten" kennzeichnet, wurden sie belohnt. 

Sorgt für ein Kuddelmuddel: Carl Chaos manipuliert die Fußgängerampel. Foto: RöbenSorgt für ein Kuddelmuddel: Carl Chaos manipuliert die Fußgängerampel. Foto: Röben

Wichtige Präventionsarbeit hilft den Kindern

Nicht nur den Kindern, auch den Polizisten macht das Puppentheater eine Menge Spaß.  Vor allem gefalle ihnen die wichtige Arbeit mit den Kindern, so Stutz und Drüke. Selbst wenn durch ihr Wirken nur ein einziger Unfall verhindert werden könne, habe ihre Arbeit etwas gebracht, weiß Stutz. Wobei der eigene Auftritt in Uniform Teil des Erfolgsgeheimnisses sei. Der Anblicke wirke.

Das pädagogische Puppentheater der Polizei kommt schon bald wieder ins Oldenburger Münsterland: Am 22. September wird die Grundschule in Holdorf besucht, eine Woche später (29. September)  steht die Grundschule Hagen in Vechta auf dem Programm. Dort werden neben Präventionsmaßnahmen im Verkehr auch jene im Bereich der Medienkompetenz durchgeführt.

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