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Wie Menschen mit Demenz und deren Angehörigen geholfen werden kann

Zahlreiche Einrichtungen aus dem Kreis bilden die "Lokale Allianz Cloppenburg". Sie wollen Menschen mit Demenz und deren Angehörigen Hilfe ermöglichen. Eine Veranstaltungsreihe ist bereits geplant.

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"Lokale Allianz Cloppenburg" startet: Projektleiterin Petra Lüllmann (links) und Irina Darscht bei dem digitalen Netzwerktreffen. Foto: Kessens

"Lokale Allianz Cloppenburg" startet: Projektleiterin Petra Lüllmann (links) und Irina Darscht bei dem digitalen Netzwerktreffen. Foto: Kessens

Der Startschuss ist gefallen. Für eine digitale Start-Werkstatt der "Lokalen Allianz Cloppenburg" für Menschen mit Demenz konnte die Projektleiterin des Bildungswerkes, Petra Lüllmann, zahlreiche Vertreterinnen verschiedener Einrichtungen aus dem Landkreis Cloppenburg sowie die Netzwerkexpertin Dr. Gudrun Stahn gewinnen.

Alle Teilnehmerinnen lobten das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit Unterstützung des Landkreises und der Stadt Cloppenburg finanzierte Projekt. Als erste Priorität verabredeten sich die Teilnehmerinnen, Menschen mit Demenz und deren Angehörige früh zu erreichen und sie in ein Netzwerk zu integrieren.

"So soll ein leichter Zugang zu Informationen geschaffen werden, um die Selbstbestimmung und Teilhabe in der Gesellschaft so lange wie möglich zu erhalten", machte die Projektleiterin deutlich.

Mit Bildungsangebote, mehr Schulungen

Es müssten wohnortnahe Angebote geschaffen werden, die aufeinander abgestimmt seien, um dadurch eine durchgängige Versorgung zu gewährleisten, forderten die Teilnehmerinnen. Das müsse ein großes Ziel des Netzwerkes sein, denn so könne ein Austausch von Wissen und Ideen stattfinden, quasi als Versorgungskette.

Auch einigten sich die Teilnehmenden des Netzwerkes auf mehr Bildungsangebote. Eine größere Veranstaltung kündigte Lüllmann für September an. Eine "Demenzwoche" – Auftakt ist am Dienstag, 7. September – soll das Krankheitsbild in den Fokus rücken. Als Themenschwerpunkte sind geplant "Familie und Demenz", "Humor und Demenz", "Kinder und Demenz" und "Gesellschaft und Demenz".

Bundesamt und Landkreis fördern das Projekt

"Besonders schön finde ich, dass die Akteure aus dem Landkreis in der Woche einen Markt der Möglichkeiten anbieten", freut sich Lüllmann, "somit können Gäste der Veranstaltung gleich einen Überblick über die Angebote bekommen".

Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben fördert das Projekt mit 30.000 Euro. Der Landkreis Cloppenburg sieht dieses Konzept als ein wichtiges Anliegen an und erhöht den Betrag um 15.000 Euro. Dafür und für das Engagement der Netzwerkteilnehmenden bedankte sich Bildungswerksleiterin Ilona Heydt in ihren Begrüßungsworten.

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