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Wie eine Grünfläche aufgewertet werden kann

An der Friedenstraße in Dinklage steht jetzt eine Sitzecke. Bäume und ein Blühstreifen sollen das Areal zusätzlich aufwerten. Der Naturschutzbund lobt die Gespräche mit der Stadtverwaltung.

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Freuen sich über das (fast) abgeschlossene Projekt: (von links) Ulla Frerker, Mario Göwert, Stefan Dettmer, Anne Miosga, Frank Möllers, Henrik Wiechers, Gertrud Grotegers, Peter Grotegers und Walter Willenborg. Foto: Böckmann

Freuen sich über das (fast) abgeschlossene Projekt: (von links) Ulla Frerker, Mario Göwert, Stefan Dettmer, Anne Miosga, Frank Möllers, Henrik Wiechers, Gertrud Grotegers, Peter Grotegers und Walter Willenborg. Foto: Böckmann

Das Wetter war ungemütlich beim Fototermin, doch mit dem Ergebnis des Projektes waren alle Beteiligten höchst zufrieden – die Mitarbeiter der Stadt Dinklage, der Vorstand des Naturschutzbundes (Nabu) und die Anlieger der Friedensstraße. Worum ging es? Die Grünfläche an der Friedenstraße wurde in den vergangenen Wochen und Monaten ökologisch aufgewertet. 

Eine Sitzecke ist bereits aufgestellt worden. Ein Blühstreifen soll noch angelegt werden. Darüber hinaus wurden auf einer 600 Quadratmeter großen Grünfläche, die früher zum Teil ein Spielplatz war, einheimische Feldgehölze gepflanzt. Dazu zählen Sanddorn, Schlehe, Weißdorn, Eberesche und Wacholder sowie Obstbäume. Die Kosten für diese Maßnahmen belaufen sich auf 3.900 Euro.

"Die Aktion ist ein positives Beispiel für unsere guten und regelmäßigen Gespräche mit der Stadt Dinklage", sagt Nabu-Schriftführer Frank Möllers. Der Nabu kümmert sich nämlich um einige Areale in Dinklage. Dazu gehört zum Beispiel die Pferdekoppel im Burgwald, aber eben auch jene Grünfläche an der Friedenstraße.

Für Radler ein guter Start- oder Zielbereich

Die Idee für die Sitzecke hatte Anne Miosga aus dem Dinklager Bauamt. Radler könnten nun zum Beispiel die Bänke als Start einer Tour über den neuen Fahrradweg der alten Kleinbahntrasse nach Lohne nutzen – oder eben als Zielpunkt. Die Verbindung zwischen Lohne und Dinklage hat Geschichte. Bis Ende der 1990er Jahre pendelte eine Kleinbahn auf der 7,8 Kilometer langen Strecke zwischen beiden Städten. Als der Betrieb eingestellt und die Gleise demontiert waren, wurde der Weg im Frühjahr 2006 zum geschotterten Radweg. Radtouristen, aber auch viele Pendler nutzten fortan die Verbindung.

Das neueste Kapitel der Verbindung begann im Sommer vergangenen Jahres: Der Radweg wurde barrierefrei ausgebaut. Auf einer Länge von 5,5 Kilometern erhielt der Radweg eine neue Asphaltschicht. An die Historie der Verbindung erinnern Hinweistafeln entlang des Weges. Auch auf der Grünfläche an der Friedenstraße soll noch eine Stele, die dort schon steht, noch beschriftet werden

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