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Wie ein Feuer in einer Tiefgarage gelöscht wird

Blaulichter und dichter Nebel haben am Mittwochabend (16. November) die Tiefgarage und das Kreishaus umgeben. Ein Auto hatte Feuer gefangen – aber Entwarnung: Alles nur eine Übung.

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Nebelschwaden: Ein Auto des Landkreises Cloppenburg hatte am Mittwochabend (16. November) Feuer gefangen. Foto: Lichtfuß/Feuerwehr Cloppenburg

Nebelschwaden: Ein Auto des Landkreises Cloppenburg hatte am Mittwochabend (16. November) Feuer gefangen. Foto: Lichtfuß/Feuerwehr Cloppenburg

Dichter Nebel sucht sich unter dem Tor der Tiefgarage den Weg ins Freie. Draußen leuchten die Blaulichter, drinnen brennt es. Ein Auto steht in Flammen. Doch: Entwarnung. Alles nur eine Übung.

Die Freiwillige Feuerwehr Cloppenburg hat am Mittwochabend (16. November) einen Autobrand in der Tiefgarage des Cloppenburger Kreishauses simuliert. Mit Atemschutzmasken waren die Feuerwehrleute etwa 2,5 Stunden mit dem Löschen und Entlüften der Tiefgarage beschäftigt.

Foto: Lichtfuß
Foto: Lichtfuß
Foto: Lichtfuß
Foto: Lichtfuß
Foto: Lichtfuß
Foto: Lichtfuß
Foto: Lichtfuß
Foto: Lichtfuß
Foto: Lichtfuß
Foto: Lichtfuß
Foto: Lichtfuß
Foto: Lichtfuß
Foto: Lichtfuß
Foto: Lichtfuß
Foto: Lichtfuß
Foto: Lichtfuß
Foto: Lichtfuß
Foto: Lichtfuß
Foto: Lichtfuß

Wie im echten Notfall hatten die Einsatzkräfte Schläuche durch die Garage gelegt. Und zwar nicht nur zum Löschen des brennenden Autos. Die Schläuche hatten eine ganz praktische Funktion. Sie liegen gut sichtbar am Boden, damit sich die Feuerwehrleute im dichten Nebel orientieren können und den Weg ins Freie (wieder-)finden. Das erleichtere auch die Kommunikation, versicherte Björn Lichtfuß von der Freiwilligen Feuerwehr Cloppenburg.

Und die Schläuche am Boden waren auch nötig, denn der in die Tiefgarage eingeleitete Disco-Nebel sorgte dafür, dass das Blickfeld extrem beschränkt war. "Wenn man den Schläuchen folgt, kann eigentlich nichts passieren", erklärte Björn Lichtfuß. Man könne auch auf dem Boden entlang der Schläuche robben, um sich nicht mit dem Kopf an der Decke oder an Pfeilern zu stoßen. 

Nebst dem Löschen im Inneren der Tiefgarage wurde am Eingang eine Entlüftungsmaschine installiert, die dafür sorgte, dass der dichte Nebel/Rauch ins Freie gelangen konnte.

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