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Wer was weiß, trete vor: Gemeinde sucht Ideen für Möller-Anwesen

Der gebürtige Vördener lebt in Süddeutschland. Er hat der Gemeinde ein Angebot gemacht. Damit beginnen die Planspiele: Was wäre wenn?

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Großzügiges Angebot: Ralf Möller stellt der Gemeinde sein Anwesen in Vörden für eine Nutzung bereit.  Foto: Oevermann

Großzügiges Angebot: Ralf Möller stellt der Gemeinde sein Anwesen in Vörden für eine Nutzung bereit.  Foto: Oevermann

Eine schöne Überraschung für die Gemeindeverwaltung und den Rat Neuenkirchen-Vördens: Der gebürtige Vördener und nun in Süddeutschland lebende Grundstückseigentümer Ralf Möller hat angeboten, sein Anwesen an der Osnabrücker Straße für eine öffentliche Nutzung zur Verfügung zu stellen.

Nun sucht die Gemeinde einen Nutzungszweck und hofft auch auf Impulse der Bürgerinnen und Bürger. „Ideen und Anregungen aus der Bevölkerung sind gerne gesehen“, sagte Bürgermeister Ansgar Brockmann am Rande einer Sitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung Vörden.

Förderung aus Dorferneuerung ist angedacht

Als potenziell mögliche Fördermaßnahme im Rahmen der Dorferneuerung wurde das Möller-Objekt bereits vorsichtig in dem Blick genommen. Denn ob beispielsweise Senioren- oder Kinderbetreuung – Baumaßnahmen sind unabdingbar. Grundsätzlich ist laut dem Verwaltungschef auch anderes vorstellbar.

Die Grundstücksgröße des an das Schlachterei-Museum angrenzenden Anwesens beläuft sich auf  2.665 Quadratmeter. Dies teilte Bauamtsleiter Jürgen Rolfsen mit.

Das Wohnhaus hat eine Fläche von 370 Quadratmeter aufzuweisen. Im hinteren Bereich befindet sich noch ein Nebengebäude mitsamt Stallanlagen; 250 Quadratmeter sind das.

Das Nebengebäude mit den Stallanlagen sei jedoch stark baufällig. Anders verhält es sich nach Worten Jürgen Rolfsens mit dem Wohnhaus, das im Rahmen der Dorferneuerung bereits saniert wurde. So wurde etwa das Dach ausgebessert und die Fenster wurden ausgetauscht.

"Es ist eine ganz schöne Nummer, damit kann die Gemeinde einiges anfangen."Jürgen Rolfsen, Bauamtsleiter

„Es ist eine ganz schöne Nummer, damit kann die Gemeinde einiges anfangen“, sagte der Amtsleiter. Mögliche Nutzungen gelte es nun verantwortungsvoll zu prüfen. Allerdings müsse der letztendliche Nutzungszweck auch wirtschaftlich sein, denn das Anwesen bleibe weiterhin im privaten Besitz.

Naheliegend ist der lang ersehnte dritte Kindertagestättenstandort in Vörden oder eine weitere Großtagespflegestelle. „Wir prüfen zurzeit, ob an dieser Stelle eine Kita möglich ist“, sagte Ansgar Brockmann bei der Arbeitskreis-Sitzung.

Bei dem Gebäude – und vor allem bei dessen Lage direkt an der Osnabrücker Straße, –sei einiges zu berücksichtigen, ergänzte Jürgen Rolfsen. Klar bleibe jedoch so oder so, dass es in Vörden einen Standort für eine dritte Kindertagesstätte geben müsse. „Wo und an welcher Stelle ist aber noch völlig unklar“, meinte Ansgar Brockmann.

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