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Weiterer Stall in Garrel von der Geflügelpest betroffen

Das Vogelgrippe-Virus H5N8 ist in einem weiteren Geflügelstall in Garrel nachgewiesen worden. 30.000 Puten müssen jetzt getötet werden.

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Symbolfoto: dpa

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Es gibt einen weiteren Ausbruch der Geflügelpest im Landkreis Cloppenburg - erneut in einem Putenstall, erneut in der Gemeinde Garrel. Das hat Kreissprecher Frank Beumker am Mittwoch bestätigt. Betroffen ist demnach ein Putenmastbetrieb mit 30.000 Tieren. Der Stall muss jetzt geräumt werden. "Der Bestand mit 30.000 Puten wird heute tierschutzgerecht getötet", erklärt Beumker am Mittwoch.

Es ist damit der 24. Geflügelzuchtbetrieb im Landkreis Cloppenburg, der von der Geflügelpest betroffen ist. Zunächst sah es einige Wochen lang so aus, als könnten die Geflügelzüchter wieder aufatmen. Denn es gab längere Zeit keine neuen Fälle. Das änderte sich schlagartig am 22. Februar, nachdem das aggressive Virus in einem Garreler Stall nachgewiesen wurde. Am 1. März folgten dann Ausbrüche in Bösel und Friesoythe - und am selben Tag ist auch im Landkreis Vechta der erste Fall gemeldet worden. 

Beumkers Angaben zufolge mussten bislang 375.000 Tiere wegen der Geflügelpest getötet werden: 287.600 Puten, 71.900 Hähnchen und 17.000 Enten.

Um den jetzt betroffenen Stall werden jetzt Restriktionszonen gezogen. Der Sperrbezirk, in dem besonders strenge Regeln gelten,  hat einen Radius von 3 Kilometern. Der Beobachtungsbezirk hat einen Radius von 10 Kilometern. Der erste Ausbruch in Vechta führt darüber hinaus dazu, dass sich Teile des dort eingerichteten Beobachtungsbezirkes auch bis in den Südosten des Landkreises Cloppenburg erstrecken.

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