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Weihnachtsbeleuchtung in Holdorf soll nur eingeschränkt aufgehängt werden

Welche Entscheidung wurde für Langenberg und Fladderlohausen getroffen? Und: Wie ist die Zukunft von Herbstkirmes und Weihnachtsmarkt? Darüber sprach das Wirtschaftsforum auf seiner jüngsten Sitzung.

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Energieeinsparungen zur Advents- und Weihnachtszeit angekündigt: Die Lichterketten sollen innerorts auf den Bereich Badberger Straße bis Neuenkirchener Straße beschränkt werden. Foto: Vollmer

Energieeinsparungen zur Advents- und Weihnachtszeit angekündigt: Die Lichterketten sollen innerorts auf den Bereich Badberger Straße bis Neuenkirchener Straße beschränkt werden. Foto: Vollmer

Die Weihnachtsbeleuchtung in Holdorf wird aufgrund der Energiekrise in diesem Jahr nur eingeschränkt im Ortszentrum aufgehängt und angeschaltet. Das teilte der Vorsitzende Christian Schnieders nach einem vorausgegangenen Gespräch mit Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug während der jüngsten Sitzung des Wirtschaftsforums (Wifo) mit.

Die Lichterketten werden auf der Großen Straße lediglich zwischen der Einfahrt Badberger Straße und Schulstraße im gewohnten Abstand installiert, sodass nur zwei Drittel der sonst üblichen Beleuchtung in Gebrauch genommen werden. Wegen der geringen Anzahl und der Ausstattung mit LED-Lampen werden die Lichterketten in den Ortsteilen Fladderlohausen und Handorf-Langenberg in vollem Umfang installiert und eingeschaltet.

Sind LED-Leuchten die Lösung?

Ein aus der Versammlung vorgebrachter Vorschlag führte zu einer Diskussion, ob es nicht sinnvoll wäre, für den jetzt festgelegten Abschnitt Lichterketten mit LED-Beleuchtung anzuschaffen. Das würde den Stromverbrauch derart reduzieren, dass sich die Anschaffung innerhalb von 2 Jahren amortisiert hätte. Der Vorsitzende versprach, dass er diesbezüglich zeitnah ein Gespräch mit der Nachhaltigkeitsmanagerin Katharina Belz und dem Bürgermeister führen wolle.

In diesem Jahr werden die Herbstkirmes (5. und 6. November) und der Weihnachtsmarkt (26. und 27. November) in bekannter Form durchgeführt. Der Aufbau des Herbstmarktes werde, wie bereits der Maimarkt, wieder auf den Rathausplatz beschränkt. Die Große Straße soll lediglich zwischen der Drosselstraße und Neuenkirchener Straße für den Flohmarkt genutzt werden. Ein Teil des Weihnachtsmarktes werde aus Rücksichtnahme auf ältere Mitbürger auf den Rathausplatz verlegt. Es habe in der Vergangenheit Beschwerden gegeben, dass es abends rund um die Kirche zu dunkel sei und verlegte Versorgungsleitungen Stolperfallen bildeten.

Aus sicherer Quelle informierte Christian Schnieders darüber, dass der Verein Zukunft für Jugend in diesem Jahr das letzte Mal den Weihnachtsmarkt als Veranstalter durchführe. Im Gespräch sei es, dass die Gemeinde die Planungen dafür übernehmen wolle. Allerdings solle der Weihnachtsmarkt dann insgesamt auf dem Rathausplatz installiert werden. Zudem gebe es für das Jahr 2023 Überlegungen, den Weihnachtsmarkt mit der Herbstkirmes zusammenzulegen. Entsprechende Gespräche solle es noch mit den betroffenen Vereinen geben.

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