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Wegen Personalmangel: Löninger Wellenbad kann nur bis 18 Uhr öffnen

Bis auf Weiteres kann das Wellenbad nicht länger öffnen, wie die Stadt Löningen mitteilt. Die Verantwortlichen freuen sich trotzdem auf die erste "normale" Freibadsaison seit 3 Jahren.

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Freuen sich, dass es losgeht: Bäderleiter Ludger Mathlage und Bürgermeister Burkhard Sibbel (rechts) im Löninger Wellenfreibad. Foto: Siemer

Freuen sich, dass es losgeht: Bäderleiter Ludger Mathlage und Bürgermeister Burkhard Sibbel (rechts) im Löninger Wellenfreibad. Foto: Siemer

Auf die erste "normale" Freibadsaison seit 3 Jahren freuen sich die Verantwortlichen der Stadtverwaltung. "Es ist ein schönes Gefühl, dass wir auch in diesem Bereich, der besonders mit Einschränkungen und sogar Schließungen verbunden war, endlich wieder zur Tagesordnung übergehen können", erklärt Bürgermeister Burkhard Sibbel. "Alle Einschränkungen der vergangenen Jahre wie der auf 2 Stunden beschränkte Eintritt oder die Maskenpflicht gehören hoffentlich endgültig der Vergangenheit an", betont Bäderleiter Luder Mathlage.

Sowohl Sibbel als auch Mathlage verweisen darauf, dass ein ganztägiger oder halbtägiger Tag im Freibad in Löningen weiterhin ein günstiges Vergnügen ist. Denn die Tageskarte für Erwachsene kostet 4 Euro, Kinder und Jugendliche zahlen nur 2 Euro. Angeboten werden auch wieder Saisonkarten. Der Vorverkauf findet nach Angaben von Mathlage aber nur vor Ort im Freibad an der Angelbecker Straße statt. Die Corona-Zeit sei genutzt worden, um in der Zwischenzeit die Rohrtechnik der Anlage im Hasetal zu erneuern und auch die Überwachungstechnik vor allem im Falle eines Rohrbruchs auf den neuesten Stand zu bringen. Bereits im vergangenen Jahr waren neue Hauptumwälzpumpen eingebaut worden, erläutert Mathlage. Stolz sind die Verantwortlichen auf die zukunftsweisende Technik, die fürs Heizen des Wassers im einzigen Wellenfreibad in der Region eingesetzt wird.

Verkürzte Öffnungszeiten wegen Personalmangels

"Wir benötigen für das 25 Grad warme Wasser kein Russen-Gas oder sonstige fossile Energieträger sondern wärmen es mit der Abwärme der Verstromung von Biogas in der Anlage der Gebrüder Groß", erklärt Mathlage. Glücklicherweise müssten in Löningen daher nicht die Temperaturen gesenkt werden, um Gas zu sparen. Gerade im Sommerhalbjahr wenn für das Heizen der Wohnungen, Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden kaum Energie benötigt werde, stehe mehr als ausreichend Wärme zur Verfügung, da die Technik auch zur Kühlung der Anlagen genutzt werde. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es bei aller Freude über die Rückkehr zur Normalität dann doch. Außer Montags, wenn das Bad wie sonst auch bis 20 Uhr für Berufstätige geöffnet ist, endet das Schwimmen und Sonnen für alle Besucher an allen 6 anderen Tagen bereits um 18 Uhr.

"Wir bedauern diese kleine Einschränkung sehr, der Personalmangel und das Arbeitsschutzgesetz lassen keine andere Lösung zu", so Sibbel. Trotz aller Bemühungen sei es bisher nicht gelungen, einen Auszubildenden oder einen Schwimmmeister zu finden, erläutert Mathlage. Das bedeute, das sich die 3 Vollzeitbeschäftigten die 7-Tage-Woche einschließlich aller Wochenenden teilen müssen. Daher hätten sich alle Beteiligten zu dieser Lösung entschlossen, da morgens Einsparungen auch nicht möglich seien, weil zum einen das Frühschwimmen weiter angeboten werden soll und zum anderen auch die Schulen das Wellenfreibad ab 8 Uhr für den Unterricht nutzten, erläutert der Löninger Bäderchef.

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