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Wegen Corona: Österreich statt Norwegen

Nach dem Ausfall im vergangenen Jahr steuerte das Vamos-Sommerlager 2021 wieder Bruck am Ziller an. Höhepunkt war die Wanderung zur Berliner Hütte.

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Kollisionsgefahr: Auf dem Achensee konnten die Teilnehmenden das Kanufahren lernen. Foto: Preut

Kollisionsgefahr: Auf dem Achensee konnten die Teilnehmenden das Kanufahren lernen. Foto: Preut

2020 sollte das Vamos-Sommerlager eigentlich nach Norwegen gehen. Dann kam Corona. Alle Hoffnungen lagen auf 2021. Doch die Pandemie-Situation machte eine Fahrt nach Norwegen auch in diesem Jahr unmöglich. Doch 2 Jahre ohne Vamos-Lager wollte das Betreuerteam dann doch nicht zulassen.

Deswegen entschied sich das Tour-Team der katholischen Kirchengemeinde relativ spontan, in diesem Jahr wieder das gleiche Ziel wie 2019 anzusteuern: Bruck am Ziller in Österreich. „Wir haben uns allen Corona-Auflagen gestellt. Vor dem Lager haben sowohl die Teilnehmer als auch die Betreuer sich immer wieder testen lassen. Kurz vor der Abfahrt fand dann ein finaler Test beim DRK in Friesoythe statt“, erzählt Lagerleiter Michael Kruse.

Kanufahren auf dem Achensee oder Rafting auf der Kössener Ache

So stand dem Abenteuer in den Zillertaler Alpen erstmal nichts mehr im Weg. Mit 43 Teilnehmenden, 13 Betreuern sowie Küchenpersonal und Busfahrer machten sich die Friesoyther auf nach Tirol. Kanufahren, Mountainbiketouren, Wanderungen und zahlreiche Spiele standen in den ersten Tagen auf dem Programm.

„Das Gebiet rund um das Zillertal eignete sich für unser Angebot perfekt“, so Kruse. Beim Kanufahren konnten die Teilnehmenden auf dem Achensee fahren oder auf der Kössener Ache bei Wildwasser schon eher ins Rafting übergehen. Zum Wandern boten sich gleich mehrere Gipfel in der Umgebung an – die Hochiss zum Beispiel, mit 2299 Metern der höchte Berg im Rofan-Gebirge. Die hochalpine Kulisse bot sich aber genauso gut zum Mountainbikefahren an.

Wortgottesdienst vor dem "Schloss in den Alpen"

Höhepunkt des Lagers war für die Jugendlichen die Hüttenwanderung. Nach etwas mehr als 8 Kilometern und rund 800 Höhenmetern erreichten die sie die Berliner Hütte. Einige von ihnen gingen von der Hütte auch noch höher zum Schwarzensee und genossen dort das einmalige alpine Panorama. Auf der auch als „Schloss in den Alpen“ bekannten, denkmalgeschützten Berghütte verbrachte das ganze Lager eine Nacht. Direkt vor der Hütte hielten die Betreuenden Sönke Baumdick, Hanna Preut und Henning Baumann einen Wortgottesdienst.

„Die Umsetzung des vor dem Lager erarbeiteten Hygienekonzepts hat gut geklappt. Auch direkt am Abfahrtstag haben wir uns vor Ort noch einmal in Schwaz für die Einreise nach Deutschland testen lassen“, sagt Lagerleiter Michael Kruse.

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