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Wegen Corona: Diese Regeln gelten beim Mariä-Geburtsmarkt

Stadt und Schausteller laden gemeinsam vom 10. bis zum 13. September zur Kirmes auf dem Cloppenburger Marktplatz ein. Der Eintritt ist frei, ein Rahmenprogramm wird es in diesem Jahr nicht geben.

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Aufbau: Die ersten Fahrgeschäfte stehen schon, am Freitag wird der "Marymarkt" eröffnet.   Foto: Hermes

Aufbau: Die ersten Fahrgeschäfte stehen schon, am Freitag wird der "Marymarkt" eröffnet.   Foto: Hermes

Autoscooter, Musikexpress und der Shaker stehen bereit: Von Freitag bis Montag (10. bis 13. September) findet der Mariä-Geburtsmarkt auf dem Marktplatz statt. Nach Angaben der Stadtverwaltung findet die Veranstaltung in diesem Jahr unter Einhaltung der Niedersächsischen Corona-Schutzverordnung statt.

Diese sieht vor, dass das Marktgelände eingezäunt ist und es einen festen Ein- sowie Ausgang gibt. Der Einlass erfolgt über die mittlere Zufahrt zum Marktplatz, von der Eschstraße kommend. Dort haben die Besucher die Möglichkeit, sich entweder über die Luca-App oder handschriftlich zu registrieren. Auf dem Marktgelände ist eine Kapazität von 1000 Gästen gleichzeitig zugelassen, eine Maskenpflicht besteht nicht. Der Zutritt ist kostenfrei.

Die Mund-Nasen-Bedeckung muss allerdings in Bereichen getragen werden, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, beispielsweise in Fahrgeschäften und Wartebereichen. Die Besucher werden im Einbahnstraßensystem über das Gelände geführt, der Ausgang befindet sich parallel zur Straße „Am Markt“. Auf dem Marktgelände findet in diesem Jahr lediglich die Kirmes statt, das Rahmenprogramm entfällt.


Marktöffnungszeiten:

  • Freitag: 15 bis 23 Uhr
  • Samstag: 14 bis 24 Uhr
  • Sonntag: 13 bis 22 Uhr
  • Montag: 14 bis 22 Uhr

Mehr Unterstützung von der Stadt wünschte sich derweil Adolf Wimmert. "Der Marktausschuss müsste sich intensiver kümmern", sagte der Cloppenburger Schausteller am Mittwoch beim Aufbau. Man müsse mehr investieren, um die Einwohner wieder auf den Markt zu locken. Er bedauerte unter anderem, dass zum Beispiel auch das Feuerwerk eingestellt wurde. Auch bei der Buchung von Fahrgeschäften sei man nicht gefragt worden, dabei hätte er nach eigenen Angaben zahlreiche Kontakte. "Wir kämpfen einfach für unseren Berufsstand, unsere Kinder machen das ja weiter", so der 66-Jährige.

"Ich finde es gut, dass überhaupt etwas stattfindet", sagte hingegen Michael Friedrich vom Interessenverein Cloppenburger Veranstaltungen (IVC). Aufgrund der fehlenden Planungssicherheit in diesem Jahr sei es schwierig, Großfahrgeschäfte zu bekommen. Gemeinsam mit der Stadt habe man sich aber bemüht und hoffe nun auf zahlreiche Besucher.

Am Sonntagnachmittag steht auch der Impfbus des Landkreises am Marktplatz, dazu organisiert Cloppenburg Marketing (CM) eine Aktion. "Wer sich impfen lässt, bekommt einen Verzehrgutschein im Wert von 5 Euro für den Markt. Wir wollen noch einmal einen Anreiz schaffen für die wichtige Impfung", erklärte CM-Geschäftsführer Hubert Kulgemeyer.

Geschäfte laden zum verkaufsoffenen Sonntag ein

Neben dem Markt findet am 12. September ein verkaufsoffener Sonntag statt, die Geschäfte haben von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Auch hier gelten Bestimmungen aufgrund der Corona-Verordnung. "Wir können und dürfen kein Bei-Programm machen und bitten alle Besucher, die Abstandsregeln einzuhalten und dort, wo das nicht möglich ist, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen", sagt Kulgemeyer.

Damit es auf den Einkaufsmeilen nicht zu einem großen Durcheinander kommt, wird in der Fußgängerzone eine "Einbahnstraßen-Regelung" eingeführt. Markierungen auf dem Pflaster werden die Geh-Richtung anzeigen, "und wir hoffen, dass sich möglichst viele Besucher daran halten", so Kulgemeyer. Einige Maskottchen, die durch die Fußgängerzone flanieren, werden die Besucher auf nette Art an die Einhaltung der Regeln erinnern.  In den Geschäften selbst gelten Maskenpflicht und die üblichen Abstandsregeln. Er rät allen, die sich durch die beschriebenen Auflagen eingeschränkt fühlen, an diesem Tag einfach zu Hause zu bleiben: "Das erspart allen Stress."

Zusätzlich findet an diesem Sonntag die bundesweite Aktion "Heimat shoppen" statt. Dabei wollen die teilnehmenden Geschäfte für den Einkauf vor Ort werben. "Das ist wichtiger denn je, da die Pandemie auch unserer Geschäftswelt schwer zugesetzt hat", so der CM-Geschäftsführer. Kulgemeyer verweist dabei auf die Vorzüge des Einkaufs vor Ort. Erst der Plausch an der Ladentheke, die Möglichkeit, die Ware anzufassen und auszuprobieren oder in einem netten Gespräch vom Personal alle Fragen beantwortet zu bekommen, machen das Einkaufen zu einem Erlebnis. "Und das bietet eben nur die örtliche Geschäftswelt", sagt er.

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