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Weg entlang der Dinkel in Dinklage ist nach Ausbau nun sicherer

3 Meter ist die Verbindungsstrecke in die Dinklager Innenstadt nun breit. Das hilft vor allem den Rollifahrern und Älteren, die in den Pflegeeinrichtungen entlang des Baches wohnen.

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Freude auf allen Seiten: Der Weg an der Dinkel wurde saniert und verbreitert. Das freut (von links) Stephanie Fangmann, Manuela Brinkmann (Dinklusiv), Anne Miosga (Stadt), Nadine Hausotte, Heinz Fischer (Dinklusiv), Saskia Busjahn, Bürgermeister Frank Bittner und Christin Kruse mit den Kindern Emilia Fangmann und Sophia Kruse – nicht zu vergessen: Hund Bruno. Foto: Stadt Dinklage / Westermann

Freude auf allen Seiten: Der Weg an der Dinkel wurde saniert und verbreitert. Das freut (von links) Stephanie Fangmann, Manuela Brinkmann (Dinklusiv), Anne Miosga (Stadt), Nadine Hausotte, Heinz Fischer (Dinklusiv), Saskia Busjahn, Bürgermeister Frank Bittner und Christin Kruse mit den Kindern Emilia Fangmann und Sophia Kruse – nicht zu vergessen: Hund Bruno. Foto: Stadt Dinklage / Westermann

Im Mai begannen die Arbeiten, 2 Monate später sind sie beendet: Der Weg entlang der Dinkel zwischen dem Erwachsenenwohnheim an der Helenenstraße, dem Kardinal-von-Galen-Haus und den Seniorenhausgemeinschaften der St.-Anna-Stiftung wurde jetzt auf 3 Meter verbreitert – und ist gleichzeitig viel sicherer. Die Strecke in die Innenstadt wird von Kindern, Senioren, Rolli-Fahrern oder Müttern mit Kinderwagen gleichermaßen viel genutzt.

Der Ausbau des Weges war auch ein Resultat aus den Gesprächen mit den Ansprechpartnern des Projekts Dinklusiv. Und im Dinklusionsforum hatten die Bewohner der Einrichtungen selbst darauf hingewiesen, dass der Weg bisweilen gefährlich, und damit eben nicht barrierefrei sei. Ein Rollifahrer ist sogar einmal in der Dinkel gelandet.  

Projektleiter Heinz Fischer und seine Kollegin Manuela Brinkmann von Dinklusiv freuten sich über den Ausbau. Fischer lobte laut einer Pressemitteilung die sehr gute Kommunikation zwischen den Bewohnern des Kardinal-von-Galen-Hauses, des Wohnheims an der Helenenstraße und der Stadt Dinklage. Es sei toll gewesen, wie Bürgermeister Frank Bittner und Anne Miosga vom Bauamt Hinweise und Anregungen aufgenommen hätten. In den letzten Monaten hätten zahlreiche Gespräche zwischen der Stadt Dinklage und den Bewohnern stattgefunden, in denen stets die Schaffung eines „inklusiven Weges“ in die Stadt betont wurde.

Der Schritt auf dem "inklusiven Weg"

„Vieles von dem, was die Bewohner angeregt haben, konnten wir bereits in die Tat umsetzen“, freut sich Bürgermeister Frank Bittner. Auch der Kreisverkehr an der Ecke Schulstraße / Kösters Gang mit seinen nun barrierefreien Übergängen und die Erneuerung des Pflasters an der Schulstraße war im Rahmen des "inklusiven Weges" geschaffen worden. So hätten nicht nur Rolli-Fahrer, sondern auch ältere Mitbürger, die beispielsweise mit dem Rollator unterwegs seien, die Möglichkeit, unproblematisch die Straße Kösters Gang zu überqueren und damit in den Stadtkern zu gelangen.

Der Weg entlang der Dinkel wird mit Fördermitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative in Höhe von 17.800 Euro gefördert. Für die gesamte Baumaßnahme sind insgesamt rund 95.000 Euro veranschlagt. Abschließend wird nach den nun erfolgten Pflasterarbeiten die Beleuchtung wieder aufgestellt und erweitert. Darüber hinaus sollen noch aufzustellende Bänke auch den Aufenthaltscharakter des Weges unterstreichen.

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