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Was macht der Nikolaus das ganze Jahr über?

Ein Imagefilm soll diese Frage für die  Bewertungskommission "Unser Dorf hat Zukunft“ beantworten. Der Besuch in Nikolausdorf für den regionalen Vorentscheid erfolgt am Mittwoch (1. Juni).

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Die Nikolausdorfer wollen mit ihrem Alleinstellungsmerkmal punkten: Deshalb steht der Nikolaus in dem Imagefilm für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ im Fokus.  Foto: Högemann

Die Nikolausdorfer wollen mit ihrem Alleinstellungsmerkmal punkten: Deshalb steht der Nikolaus in dem Imagefilm für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ im Fokus.  Foto: Högemann

"Unser Dorf hat Zukunft“, davon sind auch die Nikolausdorfer überzeugt. Am Mittwoch (1. Juni) wird die Bewertungskommission für den regionalen Vorentscheid Nikolausdorf besuchen und sich ein Urteil bilden. Für die 1,5 Stunden, von 8.30 bis 10 Uhr, haben sich die Nikolausdorfer einiges vorgenommen, damit die Jury ein lebenswertes Dorf erlebt.

"Wir müssen das Dorf nicht verkaufen, sondern wollen es vorstellen“, sagt Wolfgang Engelmann vom Vorstand des Bürgervereins "Wir in Nikolausdorf“ (WIN). Der Bürgerverein kennt die Grenzen und Herausforderungen für die Dorfgemeinschaft und macht deutlich: "Wir haben ein gutes Dorf. Es ist schon eine Menge passiert, aber wir wollen weiter an unserem Dorf arbeiten.“ Einen Teil der Präsentation werden deshalb auch die Perspektiven bilden. Arbeitsplätze, Gewerbe und Tourismus sind einige Aspekte davon. "Es gibt viele Ansätze“, erläutert Engelmann. Auch der ÖPNV spiele eine Rolle.

Am Mittwoch wird die Bewertungskommission zunächst den Imagefilm von Nikolausdorf im Pfarrheim ansehen. Das Storyboard dazu hatte Engelmann selbst geschrieben. "In den Film haben wir viel Arbeit und Zeit hineingesteckt“, berichtet das Vorstandsmitglied von WIN. Den Mann mit Rauschebart im roten Mantel verkörpert Wolfgang Engelmann im Film ebenfalls selbst, schließlich drehe es sich darin ganz um die Suche nach dem Nikolaus – "unserem Alleinstellungsmerkmal“ – und die Frage: "Was macht der eigentlich das ganze Jahr über?“ Viele Stunden Dreharbeiten liegen dem 3-minütigen Film zugrunde, der auch im Internet auf Youtube zu sehen ist. "Wir wollten keine Dokumentation erstellen, sondern wollten die Schlaglichter in einer Geschichte zeigen“, sagt Engelmann.

Nach dem Film geht es durch das Dorf

"Auch jemand, der nicht aus Nikolausdorf kommt, soll einen ersten Eindruck bekommen. Wenn man schon so weit ist, will man auch weiterkommen“, sagt Engelmann zur Motivation der Nikolausdorfer und freut sich nach dem schriftlich gehaltenen Kreiswettbewerb nun auf den Besuch der Kommission.

"Sehen ist besser als lesen“, ist Engelmann überzeugt. Also wird es vom Pfarrheim aus einen Fußmarsch zum Kindergarten und zur Schule geben. Mit einer kurzen Busfahrt geht es danach auf den Weg durch das Neubaugebiet hin zum Buurnmuseum mit Blick auf den Sportplatz mit dem neuen Vereinsheim. Nach dem Ausflug in die Historie, den das Buurnmuseum bietet, verlässt die Kommission Nikolausdorf.

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