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Warum wir manchmal nicht gut schlafen

Schlechter Schlaf beeinträchtigt viele Menschen. Dieser Artikel bietet hilfreiche Tipps, wie der Weg zurück zu erholsamer Nachtruhe gefunden werden kann.

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Schlaf ist eine wichtige Säule der Gesundheit. Foto: Canva

Schlaf ist eine wichtige Säule der Gesundheit. Foto: Canva

So paradox es klingt: Wenn Sie hin und wieder schlecht schlafen, sind Sie in bester Gesellschaft. Nach aktuellen Schätzungen betrifft dieses Problem 25 % der Deutschen und sogar 40 % der in Schichtarbeit Tätigen. In unserer hektischen Zeit scheint es für viele Menschen inzwischen normal zu sein, der eigenen nächtlichen Erholung nicht viel Aufmerksamkeit zu widmen.

Woran liegt es, wenn wir nicht in den Schlaf finden oder nicht richtig durch- bzw. ausschlafen können? Wie wirkt es sich auf unsere Gesundheit und auf unser Wohlergehen im Alltag aus? Und nicht zuletzt: Was können wir tun, um künftig besser und gesünder zu schlafen?

Erfahren Sie in diesem Artikel rund ums (gesunde) Schlafen, wie Sie sich besser regenerieren, mehr Energie haben und in jeder Beziehung deutlich wacher sein werden.

Schlafmangel und seine Folgen

Müdigkeit, Energielosigkeit und Abgeschlagenheit sind bei Weitem nicht die einzigen „Nebenwirkungen“ des Schlafmangels: In der Schlafmedizin und in den verwandten medizinischen Disziplinen gelten Zusammenhänge von unregelmäßigem Schlaf mit chronischen Schmerzen, Angstzuständen, Depressionen, bipolaren Störungen, Schlaganfällen oder auch Alzheimer mittlerweile als gesichert.

Hier ist sich die Wissenschaft einig: Schlaf ist neben der richtigen Ernährung und der angemessenen Bewegung (Sport) die dritte Säule der Gesundheit!

Ein häufig gestörter Schlaf beeinflusst das Immunsystem. Foto: CanvaEin häufig gestörter Schlaf beeinflusst das Immunsystem. Foto: Canva

Offensichtlich beeinflusst ein häufig gestörter Schlaf – wie zum Beispiel die Insomnie – das Immunsystem. Ein- und Durchschlafstörungen sollen auch Krebs, Diabetes, Herzinfarkte, Unfruchtbarkeit, Gewichtszunahme, Erkältungen und Grippe begünstigen – möglicherweise auch die Infektionsanfälligkeit für Coronaviren etc. Allgemein und ein wenig verkürzt lässt sich sagen: Kürzerer Schlaf geht mit kürzerer Lebenserwartung einher.

Auswirkungen im Alltag

In der Schlafmedizin werden bis zu 80 verschiedene Formen von Schlafstörungen beschrieben. Selbst wenn wir nicht vom schlimmsten anzunehmenden Fall, dem „worst case“, ausgehen, sind die Folgen im Alltag dennoch erheblich: Schlafmangel führt zu Konzentrationsschwächen und in der Folge zu Leistungsverlusten, Motivationslosigkeit sowie Problemen mit dem kreativen Denken. Das Erinnerungsvermögen leidet, und Gereiztheit scheint bei vielen Menschen ebenso daraus zu resultieren. Es liegt also auf der Hand: Der Mangel an erholsamem Schlaf beeinträchtigt unser Leben auf vielen Ebenen – und deshalb sollten wir uns konzentriert mit der Frage beschäftigen: Wie können wir unseren Schlaf optimieren?

Einfache Regeln für mehr Schlafgesundheit

Als der Schlafkiller Nr. 1 ist Stress (bzw. schädliche Stressoren) hinlänglich bekannt. Die Frage, wie wir Stress erkennen, reduzieren oder vermeiden können, ist an zahlreiche, sehr individuelle Voraussetzungen geknüpft und füllt allein schon viele Bücher.

Wir möchten uns hier auf zwei grundsätzliche Themen beschränken: Wie können wir unser Verhalten schlaffördernd verändern, und wie können wir den äußeren Rahmen – das Umfeld für das Schlafen – optimal gestalten?

Gute Vorbereitung ist alles

Weil der Mensch ein „Gewohnheitstier“ ist, raten Schlafexperten dazu, auf einen klaren Tages- und Nachtrhythmus zu achten. Hilfreich ist beispielsweise ein Schlafplan mit einer regelmäßigen Zubettgehzeit. So sollten Sie sich den Wecker nicht nur für die Zeit zum Aufstehen, sondern auch als Erinnerung für die Nachtruhe stellen. Im Sinne eines eindeutigen Rhythmus‘ sollten Sie auch keinen Nachmittagsschlaf nach 15.00 Uhr halten.

Nutzen Sie hingegen vielmehr das natürliche Tageslicht (mindestens 30 Minuten lang) für verschiedenste Aktivitäten. Sport ist auf jeden Fall zu befürworten – allerdings mit einem Abstand von mindestens zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen.

Abschalten - und zwar gezielt

Vermeiden Sie Kaffee, Koffein, Nikotin und höheren Alkoholkonsum, da dieser den REM-Schlaf unterdrückt. Üppige Mahlzeiten, die die Verdauung belasten, sollten Sie ebenso umgehen, und Medikamente (zum Beispiel Blutdruckmittel), die den Schlaf verzögern, sollten Sie vielleicht nicht unbedingt abends einnehmen, sondern zu einer besser geeigneten Tageszeit.

Ein Hörbuch kann helfen, bewusst abzuschalten. Foto: CanvaEin Hörbuch kann helfen, bewusst abzuschalten. Foto: Canva

Ein heißes Bad am Abend kann hingegen förderlich sein. Vor allem aber sollten Sie sich zur allgemeinen Entspannung die Zeit zum bewussten Abschalten nehmen. Meditation und ein Hörbuch (vielleicht aus Ihrer Kindheit) sind hierfür gute und bewährte Beispiele.

Und sollten Sie nachts aufwachen und nicht wieder einschlafen können, bringt es nichts, ins Grübeln zu verfallen. Nach 20 Minuten sollten Sie lieber kurz aufstehen und etwas Entspannendes tun.

Dem guten Schlaf einen passenden Rahmen

Um ein altes Sprichwort zu bemühen, das nach wie vor aktuell ist: „Wie man sich bettet, so liegt man!“ Das bedeutet in diesem Zusammenhang: Richten Sie Ihr Schlafzimmer in allen Einzelheiten so ein, dass es Ihrer Erholung dienlich ist!

Ein individuelles Bett ist entscheidend für einen erholsamen Schlaf. Foto: Canva Ein individuelles Bett ist entscheidend für einen erholsamen Schlaf. Foto: Canva

Unser Tipp: Sorgen Sie mit dem gesamten Ambiente dafür, dass Ihr Schlafzimmer zu einem Ort der Ruhe und Entspannung wird. Wählen Sie zum Beispiel bei der Gestaltung von Wänden, Boden und Decke kalte Farbtöne wie lila, türkis oder grau-blau. Ebenso sollten Sie nur solche Pflanzen aufstellen, die Ihrer Gesundheit wirklich zuträglich sind und für gute Luft sorgen. Efeu, Zitronengras und Aloe vera zum Beispiel produzieren auch im Dunkeln Sauerstoff und filtern die Luft.

Ihr Schlafzimmer sollte zudem dunkel, kühl und möglichst frei von störender Technik sein – insbesondere von Telefonen bzw. Smartphones und Computern etc.

Nichts geht über ein maßgeschneidertes Bett

Wenden wir uns nun einem Kernthema gesunden Schlafes zu: dem Bett. Genauso individuell wie der Mensch sind auch die Anforderungen an das jeweilige Bett. Maßgeschneidert muss es sein: Denn die Matratze, die für den einen Menschen zu hart ist, kann für einen anderen schon zu weich sein.

Kaufen Sie also das Bett und sein Zubehör nicht „von der Stange“, sondern genau auf Ihren Körper zugeschnitten! Das Studio 1 berät Sie gern: Federkern, Kaltschaum, Wasserbett oder Naturlatex – was passt am besten zu Ihren persönlichen Anforderungen?

Wir helfen Ihnen auch dabei, ein gutes Kissen auszuwählen, das die Wirbelsäule entlastet und so zu einer natürlichen Streckung beiträgt. Kuscheln Sie sich in eine temperaturausgleichende Decke ein, und fangen Sie endlich wieder damit an, Ihren Schlaf zu genießen und die nötige Energie für Ihren Alltag zu tanken.

Das Studio 1 wünscht Ihnen hierbei schöne Träume und eine angenehme Nachtruhe!

Weitere Infos und viele Produkte für rundum erholsamen Schlaf – wie Betten und andere Möbel, Matratzen, Decken, Bezüge und alles Weitere zum Verschönern Ihres Schlafzimmers – finden Sie hier: https://studio1-vechta.de/

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