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Warum die Vechtaer Bürgerparty nicht nur dem Selbstzweck dient

Die Bürgerstiftung Vechta will bei der Großveranstaltung im Rasta-Dome wieder viele Spenden einwerben. Über das Programm wird noch nichts verraten Es soll ein beschwingter Abend für die Gäste werden.

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Vorfreude auf einen tollen Abend: Der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Vechta, Heinrich Wolking (von links), Vorstandsmitglied Mariko Meyer, Stiftungsratsmitglied Dr. Jutta Meerpohl und Geschäftsführer Josef Kleier rühren die Werbetrommel für die Bürgerparty am 12. November im Rasta-Dome. Foto: Bürgerstiftung Vechta

Vorfreude auf einen tollen Abend: Der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Vechta, Heinrich Wolking (von links), Vorstandsmitglied Mariko Meyer, Stiftungsratsmitglied Dr. Jutta Meerpohl und Geschäftsführer Josef Kleier rühren die Werbetrommel für die Bürgerparty am 12. November im Rasta-Dome. Foto: Bürgerstiftung Vechta

Die Anmeldungen sind erst im September möglich, aber den Termin sollten sich alle Interessierten jetzt schon vormerken: Am 12. November (Samstag) steigt die Bürgerparty der Bürgerstiftung Vechta. Es ist die 5. Ausgabe dieser äußerst beliebten Großveranstaltung, die mit einem unterhaltsamen Programm aufwartet und dabei einem wohltätigen Zweck dient. So sind allein beim letzten Mal mehr als 50.000 Euro zusammenkommen.

Die letzte Bürgerparty fand im November 2019 statt. Damals lautete das Motto „mal anders“. In der Folgezeit sollte mit der Corona-Pandemie tatsächlich alles "anders" werden. Mehr als 2 Jahre mussten die Menschen mit vielen Einschränkungen leben. Nun hofft der Vorstand der Bürgerstiftung auf eine unbeschwerte Veranstaltung. „Jetzt wollen wir wieder beschwingt feiern“, sagt Heinrich Wolking.

Das Organisationsteam steckt in den Vorbereitungen, will aber noch nicht zu viel verraten. Fest steht: Es soll ein großartiger Abend mit hochwertigem Showprogramm, leckerem Essen und gepflegten Getränken werden. Bei guter Musik soll auch der Tanz nicht zu kurz kommen. Schauplatz des Geschehens ist erneut der Rasta-Dome, der seine Partytauglichkeit schon häufig unter Beweis gestellt hat.

Bei der Bürgerparty 2019 wurden die rund 700 Gäste an den festlich gedeckten Tischen unter anderem von dem aus Vechta stammenden Schauspieler Fabian Oehl und Kabarettist Timo Wopp unterhalten. Auch die Akrobatik-Gruppe "In Motion“ des SFN Vechta und der Höffmann-Jugendchor, als einer der Überraschungsgäste, bereicherten das Programm. Ein überwältigendes Spendenaufkommen sorgte schließlich für die Krönung.

Junge Talente sollen noch mehr gefördert werden

Passend zum Leitspruch der Bürgerstiftung Vechta „Menschen verbinden – Zukunft fördern“ dient auch die Party 2022 nicht nur dem Selbstzweck. Es heißt wieder: „Bürger gehen stiften“.

„Wie in jedem Jahr unterstützen wir mit den Spenden, die an diesem schönen Abend sicher wieder zusammenkommen, tolle Projekte. Dabei möchten wir insbesondere junge Talente noch mehr fördern“, erklärt Wolking.

Mit ihren Spenden und Kapitalerträgen finanziert die Stiftung einen bunten Strauß von Projekten in der Stadt Vechta. Allein im Geschäftsjahr 2021 haben sich die Ausgaben auf fast 62.000 Euro belaufen – der zweithöchste Betrag in der 15-jährigen Geschichte. Die Entwicklung in 2022 ist ebenfalls beachtlich, wie Geschäftsführer Josef Kleier aufzeigt: „Bislang gibt es Ausschüttungen und Förderzusagen von mehr als 30.000 Euro.“

Einen hohen Stellenwert hat die Unterstützung des Nachwuchses. Das spiegelt sich vor allem in den geförderten Projekten von Schulen, Kindertagesstätten und Vereinen wider. Ganz aktuell bezuschusst die Stiftung ein Sommercamp für Ferienkinder. Die Kulturförderung ist ein weiteres Aufgabenfeld, sei es die Musical-AG des Gymnasiums Antonianum oder das Vokalensemble Marienhain.

Wie schon zu Beginn der Pandemie reagiert die Stiftung immer wieder auf aktuelle Entwicklungen. Im Rahmen der Ukraine-Hilfe werden verschiedene Projekte für ukrainische Flüchtlinge unterstützt. Dazu zählen etwa die Orientierungskurse, die in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule und dem Marienhain angeboten werden, oder auch private Initiativen wie ein Ausflug zum Zoo nach Münster.

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