Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Warum Amran lieber trifft, als selber getroffen zu werden

"Ring frei" heißt es am Samstag beim "Tag der offenen Tür" des Vereins für Kampfsport in Dinklage. Im Jahnstadion zeigten boxende Kinder und Jugendliche bei Schaukämpfen ihr Können.

Artikel teilen:
Boxen ist keine reine Männerdomäne: Das demonstriert die 11 Jahre alte Shirley Bollmann, hier mit Amran Sultanzai. Foto: Röttgers

Boxen ist keine reine Männerdomäne: Das demonstriert die 11 Jahre alte Shirley Bollmann, hier mit Amran Sultanzai. Foto: Röttgers

„Ring frei!“ heißt es beim „Verein für Kampfsport Dinklage“. Davon konnte sich am Samstagnachmittag die interessierte Öffentlichkeit bei einem „Tag der offenen Tür“ im Jahnstadion selber überzeugen. Der „Verein für Kampfsport Dinklage“ will alle Kampfsportarten, beginnend vom Boxen über Kickboxen und Taekwondo bis hin zu Karate, anbieten, erklärt der Vereinsvorsitzende Ralf Meißner, der mittlerweile 80 Gleichgesinnte im Alter von 4 bis über 60 Jahren als Vereinsmitglieder hinter sich weiß. „Wir streben zukünftig auch die Turnierteilnahme an“, betont Meißner, dessen Verein sich nicht nur für Kinder und Jugendlichen sondern auch für Erwachsene aufgestellt sieht.

Neben dem Breiten- wollen die Boxfreunde auch den Leistungssport anbieten. „Beim Kampfsport dreht sich alles um Disziplin, gute und faire Wettkämpfe, alle Muskelgruppen werden trainiert, wir erleben jede Menge Spaß und gute Laune und vermitteln neben einem Zusammenhalt auch Präventions- und Integrationsarbeit“, so Meißner.

"Kinder lernen auch spielerisch"

So gebe es sowohl für Mädchen als auch Jungen verschiedene Trainingsgruppen in der Altersklasse von 4 bis 11 Jahren mittwochs und freitags von 17 bis 18.30 Uhr. „Kinder lernen auch spielerisch“, ergänzt dazu Schriftführerin Kerstin Helmes. Ebenfalls mittwochs und freitags bietet der Verein Trainingsmöglichkeiten für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene in der Zeit von 18.30 bis 20.30 Uhr an.

Amran Sultanzai überzeugt das Angebot. Der 16 Jahre alte Jugendliche ist seit 1 Jahr aktiv dabei und trainiert regelmäßig und fleißig drei- bis viermal pro Woche. „Ich freue mich über meine Wettkampferfolge, wenn ich selber treffe, statt getroffen zu werden“, so Sultanzai, der mit enormer Disziplin in den Ring steige, wie Meißner würdigt. „Beim Fußball bin ich abhängig vom Team, beim Boxen gibt es keine Ausreden, hier bin ich selbst verantwortlich und kann mich selber beweisen“, begeistert sich der Jugendliche, der sich auch zu Hause mit Seilspringen und am Sandsack fit hält.

Doch Kampfsport ist in Dinklage keine reine Männerdomäne, wie die erst 11 Jahre alte Shirley Bollmann eindrucksvoll beweist. Die Schülerin der Oberschule Dinklage schwingt ebenfalls mit Begeisterung schon zielsicher ihre Fäuste. Für die Zukunft seines Kampfsportvereins wünscht sich Meißner, möglichst bald die „Schallmauer von 100 Mitgliedern“ zu knacken und dass neben dem vierköpfigen Trainerteam bestehend aus Marcel Lutz, Norbert Dittmann, Gerald Hoffmann und ihm auch eine „Frau möglichst bald den Weg in die Trainerriege finden“ möge.

Verpassen Sie nichts von der Landtagswahl in Niedersachsen am Sonntag. Wer regiert in den nächsten 5 Jahren? Wer zieht in den Landtag in Hannover ein?  Alle Ergebnisse aus allen Wahlkreisen und den Städten und Gemeinden im OM finden Sie auf unserer Themenseite, inklusive Liveticker. 

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Warum Amran lieber trifft, als selber getroffen zu werden - OM online