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Warnstufe 2 steht bevor: Cloppenburger Inzidenz liegt am Samstag bei 457,6

Indes ist die 7-Tage-Inzidenz für den Kreis Vechta am Samstag wieder unter die 400er-Marke gesunken. Im Kreis Cloppenburg wurde am Freitag ein neuer Rekord an Neuinfektionen gemeldet.

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Symbolfoto: dpa

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Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Vechta ist am Samstag gesunken. Wie das Robert-Koch Institut berichtet, liegt sie wieder unter 400. Der Wert beträgt 375,8 (Vortag: 407,1). Das ist der dritthöchste Wert in Niedersachsen – hinter Salzgitter mit 438,1. Den höchsten Wert in Niedersachsen hat am Samstag wieder der Landkreis Cloppenburg. Hier hat das Robert-Koch Institut eine Inzidenz von 457,6 errechnet. Damit ist die 7-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag (334,8) stark gestiegen.

Das Vechtaer Gesundheitsamt hat am Freitag 93 neue Fälle binnen 24 Stunden gemeldet. Im Landkreis Cloppenburg waren es am Freitag abermals deutlich mehr: Mit 248 Fällen binnen 24 Stunden ist der mit Abstand höchste Wert an Neuinfektionen seit Beginn der Pandemie gemeldet worden. Beide Landkreise befinden sich aktuell in Corona-Warnstufe 1 – damit einher geht eine flächendeckende Beschränkung auf 2G. Im Landkreis Cloppenburg geht man jetzt einen Schritt weiter. Ab Samstag gilt eine neue Allgemeinverfügung mit einer weitergehenden Kontakt- und Zugangsbeschränkung. 

Derweil wird die Corona-Warnstufe 2 im Oldenburger Münsterland immer wahrscheinlicher – denn die Voraussetzungen dafür sind jetzt den vierten Werktag in Folge sowohl im Landkreis Cloppenburg als auch im Landkreis Vechta gegeben.

Die erste Voraussetzung: Die lokale 7-Tage-Inzidenz. Zum einen liegen Zahlen in beiden Landkreisen weiterhin sehr deutlich über dem 100er-Grenzwert. Dass die Werte diese Marke bis Montag (29. November) unterschreiten werden, gilt als ausgeschlossen. 

Die zweite Voraussetzung: Die Hospitalisierung. Der Leitindikator, der auf den Zahlen aller Krankenhäuser in Niedersachsen basiert, ist am Samstag noch einmal gestiegen und liegt jetzt bei 6,9 (Vortag: 6,7). Damit ist der Grenzwert für Warnstufe 2, der bei 6 liegt, jetzt den vierten Werktag in Folge überschritten worden. Wenn der Fünftagesabschnitt (Sonn- und Feiertage werden nicht mitgezählt) erreicht wurde, ist die maßgebliche Vorgabe für Warnstufe 2 gegeben. Dann wird auf die lokale 7-Tage-Inzidenz geschaut. Liegt die ebenfalls an fünf Werktagen in Folge über 100, müssen die Kreishäuser die Warnstufe 2 amtlich feststellen.

Die dritte (alternative) Voraussetzung: Die Intensivbettenquote. Der Indikator, der den Anteil von Covid-Patienten auf den Intensivstationen in Niedersachsen angibt, liegt zurzeit unterhalb des Grenzwertes für Warnstufe 2. Laut aktuellen Angaben aus Hannover liegt die Quote bei 8,6 Prozent (Vortag: 8,5 Prozent). Der Grenzwert liegt bei 10 Prozent. Sollte dieser Indikator neben der Hospitalisierung ebenfalls innerhalb des Fünftagsabschnitt über der Grenze liegen, erfolgt die Ausrufung von Warnstufe 2 für ganz Niedersachsen durch die Landesregierung. Dieses Szenario ist aktuell noch nicht in greifbarer Nähe.

Wie geht es jetzt weiter? Der Fünftagesabschnitt kann frühestens am Montag (29. November) erreicht werden. Sollte dies der Fall sein, wird per Allgemeinverfügung dieser Tag amtlich festgestellt. Die Warnstufe 2 tritt ab dem übernächsten Tag nach Ablauf des Fünftagesabschnitts in Kraft – in diesem Fall also frühestens Mittwoch.

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