Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Warnstufe 2 könnte am Mittwoch fürs Oldenburger Münsterland in Kraft treten

Die 7-Tage-Inzidenzen für die Landkreise Vechta und Cloppenburg stagnieren am Sonntag. Derweil steigt der Leitindikator für Hospitalisierung im Land Niedersachsen an.

Artikel teilen:
Symbolfoto: dpa

Symbolfoto: dpa

Die 7-Tage-Inzidenzen im Landkreis Vechta und Cloppenburg sind Sonntag unverändert. Wie das Robert-Koch Institut berichtet, liegt der  Wert für den Kreis Vechta bei 375,8; der dritthöchste Wert in Niedersachsen – hinter Salzgitter mit 438,1. Den höchsten Wert in Niedersachsen behält der Landkreis Cloppenburg. Hier hat das Robert-Koch Institut eine Inzidenz von 457,6 errechnet.

Beide Landkreise befinden sich aktuell noch in Corona-Warnstufe 1 – damit einher geht eine flächendeckende Beschränkung auf 2G. 

Derweil wird die Corona-Warnstufe 2 im Oldenburger Münsterland immer wahrscheinlicher – denn die Voraussetzungen dafür werden am Montag wahrscheinlich den fünften Tag in Folge sowohl im Landkreis Cloppenburg als auch im Landkreis Vechta gegeben sein.

Die erste Voraussetzung: Die lokale 7-Tage-Inzidenz. Zum einen liegen Zahlen in beiden Landkreisen weiterhin sehr deutlich über dem 100er-Grenzwert. Dass die Werte diese Marke bis Montag (29. November) unterschreiten werden, gilt als ausgeschlossen. 

Die zweite Voraussetzung: Die Hospitalisierung. Der Leitindikator, der auf den Zahlen aller Krankenhäuser in Niedersachsen basiert, ist am Sonntag noch einmal gestiegen und liegt jetzt bei 7,2 (Vortag: 6,9). Damit ist der Grenzwert für Warnstufe 2, der bei 6 liegt, jetzt den vierten Werktag in Folge überschritten worden (Sonntage zählen nicht mit). Wenn der Fünftagesabschnitt (Sonn- und Feiertage werden nicht mitgezählt) erreicht wurde, ist die maßgebliche Vorgabe für Warnstufe 2 gegeben. Dann wird auf die lokale 7-Tage-Inzidenz geschaut. Liegt die ebenfalls an fünf Werktagen in Folge über 100, müssen die Kreishäuser die Warnstufe 2 amtlich feststellen.

Die dritte (alternative) Voraussetzung: Die Intensivbettenquote. Der Indikator, der den Anteil von Covid-Patienten auf den Intensivstationen in Niedersachsen angibt, liegt zurzeit unterhalb des Grenzwertes für Warnstufe 2. Laut aktuellen Angaben aus Hannover liegt die Quote bei 8,5 Prozent (Vortag: 8,6 Prozent). Der Grenzwert liegt bei 10 Prozent. Sollte dieser Indikator neben der Hospitalisierung ebenfalls innerhalb des Fünftagsabschnitt über der Grenze liegen, erfolgt die Ausrufung von Warnstufe 2 für ganz Niedersachsen durch die Landesregierung. Dieses Szenario ist aktuell noch nicht in greifbarer Nähe.

Wie geht es jetzt weiter? Der Fünftagesabschnitt wird wahrscheinlich am Montag (29. November) erreicht werden. Dann muss per Allgemeinverfügung dieser Tag amtlich festgestellt werden. Die Warnstufe 2 tritt ab dem übernächsten Tag nach Ablauf des Fünftagesabschnitts in Kraft – in diesem Fall also am Mittwoch.

OM-hilft -  Helfen Sie mit! Das Oldenburger Münsterland hilft den Geflüchteten aus der Ukraine. Hilfsinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen und viele mittelständische Unternehmen sind bereits dabei, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Und auch Sie können sich beteiligen. Wie und Wo? Das sagt Ihnen  die Webseite om- hilft.org

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Warnstufe 2 könnte am Mittwoch fürs Oldenburger Münsterland in Kraft treten - OM online