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Vorm Barbara-Kindergarten in Garrel ist es wieder bunt

Katharina Tegenkamp hat die Stelen an der Pfarrer-Landgraf-Straße neu bemalt. Die Künstlerin wollte durch ihre Arbeit die Unterschiedlichkeit und die Vielfalt der Kinder und Besucher darstellen.

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Kindergarten trifft Kunst: Künstlerin Katharina Tegenkamp (von links), Leiterin Monika Nienaber und die Vorstandsmitglieder des Fördervereins Kathrin Kock, Franziska Wichmann, Ramona Wübben und Jana Gehlenborg freuen sich über die neuen Stelen. Foto: Looschen

Kindergarten trifft Kunst: Künstlerin Katharina Tegenkamp (von links), Leiterin Monika Nienaber und die Vorstandsmitglieder des Fördervereins Kathrin Kock, Franziska Wichmann, Ramona Wübben und Jana Gehlenborg freuen sich über die neuen Stelen. Foto: Looschen

Vor dem Barbara-Kindergarten in Garrel ist es wieder bunt geworden. Die Stelen an der Pfarrer-Landgraf-Straße in der Nähe des Einganges waren in die Jahre gekommen, sie waren unansehnlich geworden. Das hat sich jetzt dank einer Aktion der Künstlerin Katharina Tegenkamp und des Fördervereins geändert. Die neu bemalten Stelen bringen die Gruppen des Kindergartens ins Bild.

Die Künstlerin wollte durch ihre Arbeit die Unterschiedlichkeit und die Vielfalt der Kinder und aller Besucher darstellen. Bei der offiziellen Vorstellung freuten sich Leiterin Monika Nienaber und die Vorstandsmitglieder des Fördervereins, der die Kunstaktion gefördert hat, über die gelungenen, farbenfrohen Stelen. „Das passt zu uns“, freut sich Monika Nienaber mit ihrem Team. Vielfalt und Einzigartigkeit seien im und für den Kindergarten wichtig.

Tegenkamp zeigt Lebensfreude in unterschiedlichen Facetten

Katharina Tegenkamp will durch ihre Arbeiten Lebensfreude in unterschiedlichen Facetten zeigen. Der Anspruch passt zur Arbeit des Kindergartens, der ein integratives und inklusives Konzept lebt. Die Stelen stellen typische Merkmale des Gruppennamens dar und laden ein zu einer eigenen fantasievollen Interpretation der verschnörkelten, bunten und doch einfachen Formen.

Jede Stele ist unterschiedlich in Größe und Art der Bemalung. Mal schlicht, mal voller bemalt, mal lang, mal kurz und wie die Menschen einzigartig und verschieden. „Diese Vielfalt und Individualität sind ein großer Teil meines kreativen Prozesses“, sagt Tegenkamp über ihre Werke. Stärken und Positives stünden im Vordergrund. Auch vermeintlichen Fehlern und Schwächen werde Raum gegeben. Die Stelen seien „anti-perfektionistisch“ bemalt.

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