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Von der Marmelade bis zum Insektenhotel

Wie geht selbstgemacht? Oberschüler der Pingel-Anton Schule haben bei den Projekttagen genäht, gehämmert und gekocht. Der Erlös ist für die Flutopfer bestimmt.

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Vom Topf ins Glas: Die bereits gekochte Marmelade wird von den Schülern anschließend in kleine Gläser gefüllt. Foto: Högemann

Vom Topf ins Glas: Die bereits gekochte Marmelade wird von den Schülern anschließend in kleine Gläser gefüllt. Foto: Högemann

Eigene Produkte herstellen, das konnten die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen der Oberschule Pingel Anton an 3 Projekttagen vor den Herbstferien. Unter dem Motto "Wir für dich" nähten, hämmerten und kochten die Jugendlichen, was das Zeug hielt. Der Erlös aus dem Verkauf der Produkte soll den Flutopfern in Nordrhein-Westfalen zugutekommen.

Insgesamt aus 7 Projekten, die der Fachbereich "Arbeit, Wirtschaft und Technik" auf die Beine gestellt hatte, konnten die Jungen und Mädchen wählen: So wurden Seifen hergestellt und kreativ gestaltet, fruchtige Marmelade aus frischen Früchten und interessanten Gewürzen gekocht, Herzkissen gegen den Schmerz und Kummer genäht, Papier geschöpft, um Briefkarten zu gestalten, Nistkästen für Vögel sowie Insektenhotels gebaut, kleine Give-aways zusammengestellt und die entstandenen Produkte durch Plakate, Flyer und Mundpropaganda beworben.

Von der Vorbereitung bis zum fertigen Produkt dauert es seine Zeit – das lernten auch die 8.-Klässler an den 3 Projekttagen. Während bei der Herstellung der Marmelade zunächst die Zutaten klein geschnitten und nach Rezept zusammengestellt werden mussten, durfte bei den Nistkästen erst einmal angezeichnet und das Holz auf Maß zugeschnitten werden. Sauberes Arbeiten und Genauigkeit waren gefordert – gar nicht so einfach. Auch die Bedienung der Nähmaschine stellte so manchen vor eine neue Herausforderung. Backmischungen im Glas? Schicht für Schicht mussten Zucker und Mehl in Gläser gefüllt werden, da kann man auch mal vergessen, die Waage wieder auf Null zu setzen.

Genau abwiegen: Mihalea (links) und Roxana bei der Arbeit.   Foto: HögemannGenau abwiegen: Mihalea (links) und Roxana bei der Arbeit.   Foto: Högemann

Gruppe "Marketing-Instrumente" musste sich erstmal einen Überblick verschaffen

Einen Überblick verschaffen musste sich erst einmal die Projektgruppe "Marketing-Instrumente": Was wird hier gemacht? Was kommt da so rein? Wie sieht das Produkt am Ende aus? Mit diesen oder ähnlichen Fragen zog die Gruppe von Raum zu Raum, um Näheres über die unterschiedlichen Produkte in Erfahrung zu bringen. Erst danach ging es an die Arbeit: Flyer und Plakate wurden erstellt, Preislisten gefertigt und schließlich in den Gebäuden der beiden Standorte der Oberschule Pingel Anton verteilt und angebracht.

Die Ergebnisse der selbst erstellten Produkte bewunderten und kauften Lehrer und Schüler schließlich am Freitag. Da war es auch nicht so schlimm, dass sich wohl mal ein Hersteller mit eigenem Namen auf dem Boden des Nistkastens verewigt hatte. Schüler und Lehrer spülten bereits gutes Geld in die Kasse.

An den Elternsprechtagen vom 23. bis 25. November sollen dann auch Eltern und Angehörige die Möglichkeit haben, die selbst gemachten Produkte zu kaufen.

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