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Von der Aktion "3000 Schritte" bis hin zur registrierten Notfallbank

In der Gemeinde Garrel soll es künftig mehr Angebote für die ältere Generation geben. Dazu hat sich der Seniorenbeauftragte Eugen Gehlenborg mit den Sprechern verschiedener Gruppen ausgetauscht.

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Seniorenarbeit: Eugen Gehlenborg (stehend, links) traf sich mit den Leitungen bestehender Seniorengruppen der Gemeinde Garrel, um mögliche Angebote zu besprechen. Foto: Looschen

Seniorenarbeit: Eugen Gehlenborg (stehend, links) traf sich mit den Leitungen bestehender Seniorengruppen der Gemeinde Garrel, um mögliche Angebote zu besprechen. Foto: Looschen

Um Ideen und Möglichkeiten der künftigen Angebote für die ältere Generation vorzustellen und abzusprechen, hatte der Seniorenbeauftragte der Gemeinde Garrel, Eugen Gehlenborg, Sprecher und Sprecherinnen bekannter Senioren-Gruppen in den Ratssaal eingeladen.

„Seniorenarbeit ist eine Gemeinschaftsaufgabe“, machte Gehlenborg zu Beginn deutlich. Er wolle sich dafür einsetzen, dass Senioren Teil der Gemeindepolitik werden, wie Seniorenarbeit auch wichtig für die Lebensqualität in der Gemeinde sei. Schon jetzt werde viel für ältere Menschen getan. Besonderes Lob gab es für die Aktionen in Beverbruch.

Dort wird es in Kürze ein weiteres Angebot geben, kündigte Gisela Böckermann an. Sie möchte mit der Aktion „3000 Schritte“ starten. Dazu werde es pro Woche ein Treffen geben. Eugen Gehlenborg stellte einige Aktionen vor, die er demnächst in Angriff nehmen wolle. Dazu gehört eine Art „Seniorenzeitung“, die er als Ergänzung und nicht als Konkurrenz verstehen wollte. So könne in Zeitungen und Broschüren eine „Seniorenecke“ eingerichtet werden. Weiter verfolgen will er die Aktion „Nette Toilette“, damit man bei Spaziergängen bei Bedarf schnell eine Möglichkeit zum Toilettengang finden könne.

Sitzbänke im Ort sollen für den Notfall nummeriert und registriert werden

Der Sicherheit diene auch die Nummerierung und Registrierung der Sitzbänke im Ort. Falls jemand plötzlich schnelle Hilfe brauche, könne im Alarmfall Hilfe direkt geschickt werden. Möglich seien zudem Veranstaltungen für Senioren sowie für Omas und Opas mit ihren Enkelkindern. Grundsätzlich sollten die Angebote offen für alle sein und eine integrative Aufgabe erfüllen. Dabei müsse man bedenken, dass es auch Gruppen gebe, die unter sich bleiben wollen.

Die Verwaltung plane eine Befragung zum Thema „Älter werden in der Gemeinde Garrel“, in der die Bedarfe und Wünsche der älteren Generation abgefragt werden sollen. Gehlenborg kann sich demnach gut öffentliche Veranstaltungen vorstellen, zu denen alle Senioren eingeladen sind. Eine Idee aus der Gesprächsrunde, die sich in dieser Form ein- oder zweimal im Jahr treffen könne, fand einhellige Zustimmung: eine Rundfahrt durch die Gemeinde unter fachkundiger Führung. Die erste Tour soll reserviert werden für die Sprecherinnen und Sprecher schon bestehender Gruppen.

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