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Vollsperrung auf der A1 wieder aufgehoben

400 Tonnen Asphalt mussten nach einem Lkw-Unfall ausgetauscht werden. Nach der Sperrung rollt der Verkehr seit dem frühen Donnerstagmorgen wieder. (Update: 7.00)

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Die A1 zwischen Lohne/Dinklage und Holdorf von oben. Foto: dpa

Die A1 zwischen Lohne/Dinklage und Holdorf von oben. Foto: dpa

Der Verkehr auf der Autobahn 1 zwischen Lohne/Dinklage und Holdorf rollt wieder. In der Nacht zu Donnerstag wurde die Autobahn nach der Vollsperrung in den vergangenen Tagen wieder freigegeben.

Die Autobahn 1 war zwischen Lohne (Oldenburg) und Holdorf seit Mittwochmorgen voll gesperrt. Als Folge gab es lange Staus auf der Autobahn und den Umleitungsstraßen im Kreis Vechta. Besonders für die Anwohner war das zusätzliche Verkehrsaufkommen ein großes Ärgernis. 

Hervorgegangen ist die Autobahnsperrung aus einem Unfall vom Montagnachmittag. Ein Sattelzug kam von der Straße ab und touchierte die Außenplanke, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Dabei sei der Tank aufgerissen worden und etwa 300 bis 500 Liter Diesel hätten sich auf der Autobahn verteilt. Es entstand ein Schaden laut der Polizei in Höhe von mehr als 10.000 Euro - die Folgekosten sind nicht eingeschlossen.

3.500 Quadratmeter Asphalt müssen ausgetauscht werden

Die A1 wurde in Fahrtrichtung Osnabrück daraufhin voll gesperrt. Nach der Bergung ist die Fahrbahn laut Polizeiangaben bereits gereinigt worden. Doch die obere Fahrbahnschicht sei so erheblich beschädigt worden, dass die Autobahn weiter in Richtung Osnabrück voll gesperrt bleiben müsse.

Die Fahrbahn muss aufwendig repariert werden, wie die Gesellschaft  Autobahn Westfalen, die die Autobahnmeisterei Holdorf betreibt, mitteilt. Die Sperrung hielt den ganzen Mittwoch über an. 

Die Vollsperrung der A1 ist nicht ohne Grund. Die Fahrbahndecke ist laut der Autobahn Westfalen durch den Diesel so sehr beschädigt worden, dass 3.500 Quadratmeter Asphalt ausgebaut und 400 Tonnen Asphalt neu eingebaut werden müssen. Die Bindeschichten des Asphalts, die "Bitumen", sei völlig zerstört worden auf einer Strecke von 1. Kilometer.

Auf der Autobahn sind innerhalb weniger Tage bereits 4 Unfälle passiert

Der Lkw-Unfall ist nun schon der 4. innerhalb weniger Tage. Erst in der vergangenen Woche kam es zu heftigen Lkw-Auffahrunfällen. Zunächst wurde ein Lkw-Fahrer am Montag vor einer Woche tödlich bei einem Auffahrunfall verletzt. An dem folgenden Dienstag dann kam es wieder zum Zusammenstoß von mehreren Lastwagen. Hier blieben alle Beteiligten unverletzt. Am Donnerstag kam es dann erneut zu einem Lastwagen-Unfall, wobei ein Lkw-Fahrer schwer verletzt worden ist. Aktuell wird auf der Autobahn die Hansalinie ausgebaut, weshalb es auf der Strecke zwischen Vechta und Lohne/Dinklage immer wieder zu Staus kommt.

OM online hat bei der Polizei und Politik nachgefragt, wie sich weitere schwere Unfälle auf der Autobahn in Zukunft verhindern lassen. Die Polizei setzt dabei auf mehr Abstand und weniger Ablenkung. Eine gesamte Analyse lesen Sie hier. 

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