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Voller Energie: Lastrup wächst und fördert weiter Erdgas

Die Bevölkerung in der Gemeinde ist im vergangenen Jahr um 252 Personen gestiegen. Wie der Bürgermeister jetzt  auf einer Veranstaltung erklärte, sollen künftig 140 Baugrundstücke entstehen.

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Für mehr Energie: Unablässig fördern die Erdölpumpe in Matrum und einige andere Öl im Gemeindegebiet. Foto: Landwehr

Für mehr Energie: Unablässig fördern die Erdölpumpe in Matrum und einige andere Öl im Gemeindegebiet. Foto: Landwehr

Bürgermeister Michael Kramer hat den Teilnehmern der CDU-Mitgliederversammlung einen Überblick über die Gemeinde Lastrup anhand von Zahlen und Daten gegeben und die Entwicklung der Kommune dargestellt. Dabei staunten die Anwesenden über die Zahlen zur Erdgasproduktion: Demnach hätte die Gemeinde Lastrup 2021 alle Haushalte der Kommune über 60 Jahre mit Erdgas versorgen können. Für die Haushalte des gesamten Landkreises würde die Lastruper Produktion 2,5 Jahre reichen, berichtete Kramer. So wurden im letzten Jahr in Lastrup knapp 237 Millionen Kubikmeter Erdgas und 3,5 Millionen Kilogramm Erdöl gefördert.

Zudem ist im vergangenen Jahr die Bevölkerung in Lastrup um 252 Personen gewachsen (2020: 126) auf nun 7691 Einwohner. 718 Personen hatten sich neu angemeldet (601), 466 (470) abgemeldet. Den 80 Geburten (Vorjahr 76) standen 91 Sterbefälle (81) gegenüber. Die beiden ältesten Einwohner der Gemeinde sind zurzeit 98 Jahre alt. 26 Ehen sind geschlossen worden.

Laut Kramer sei der Schuldenstand der Kommune von 4,08 Millionen Euro auf 3,4 Millionen Euro gesunken. Zudem verfüge die Gemeinde über liquide Mittel in Höhe von 4,2 Millionen Euro. Der Bürgermeister hob die konstant gute Einnahmesituation bei der Gewerbesteuer hervor. Hier könne die Gemeinde jährlich stabil im Durchschnitt mit 5 Millionen Euro rechnen.

Bebauungsgebiet "Heiddresch": alle 56 Grundstücke vergeben

Insgesamt 192 Betriebe (Vorjahr: 216) – und damit weniger als in den 5 Jahren zuvor – leisten Gewerbesteuer-Vorauszahlungen. Von ihnen zahlen 14 (15) Betriebe über 50.000 Euro und 23 (31) Betriebe weniger als 1000 Euro. Zurzeit habe die Gemeinde keine Gewerbeflächen anzubieten. Für alle Flächen im Gewerbegebiet „Hohefeld“ laufen die Bauanträge. Auch in Hemmelte sei das letzte freie Grundstück vorgemerkt. „Aber es laufen Planungen für ein neues Baugebiet“, kündigte Kramer an.

Im Bebauungsgebiet „Heiddresch“ seien alle 56 Baugrundstücke vergeben oder vorgemerkt, genauso wie die 26 Bauplätze in Kneheim und 17 in Hemmelte. Dort seien 5 Grundstücke für Hemmelter Bauwillige zurückgehalten worden. Die vier Baugrundstücke an der Wallstraße seien ebenfalls vergeben. In Hamstrup gebe es noch zwei frei Plätze.

In Lastrup sei die frühzeitige Beteiligung für das geplante Baugebiet „Zwischen den Wegen“ (zwischen alter B 213 und Hammeler Straße) abgeschlossen. Aktuell werde das Entwässerungskonzept erarbeitet. Hier sollen 140 Baugrundstücke erschlossen werden.

Gemeinde will neue Routen für Radfahrer und Wanderer schaffen

Für Radfahrer und Wanderer plant die Gemeinde im Rahmen der Dorferneuerung Themenwege und Lebenslinien. Es soll ein Themenwege-System mit verschiedenen Routen für Radfahrer und Wanderer geschaffen werden, bei dem die längste Route 30 Kilometer lang sein soll. 44 Objekttafeln mit Hinweisen zu prägenden Gebäuden und Sehenswürdigkeiten im gesamten Gemeindegebiet sollen das Interesse für die Gemeinde wecken. Einige der Tafeln werden mit QR-Codes für Audio-Dateien versehen. Auch alle bisherigen und künftigen Sozialpreisträger sollen auf Ehrentafeln besonders in Erinnerung bleiben.

In absehbarer Zeit sollen die Molberger Straße, die Linderner Straße und die Bahnhofstraße in Hemmelte saniert werden. Zudem ist der Bau eines Radweges an der L837 zwischen der Firma Awila und der Kreuzung Ünnerstreek geplant. Die Besucher erinnerten daran, dass der Radweg an der Hemmelter Straße dringend saniert werden müsse. Es wurde gefordert, Radwege mindestens in so gutem Zustand zu halten wie die begleitende Straße, bevor große Schnellradwege geplant würden.

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