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Volksbank stellt Pläne für ein neues Wohn- und Geschäftshaus vor

Die Politik begrüßt das Bauvorhaben auf dem bestehenden Parkhaus am Sprengepielplatz in Vechta. Neben 15 Wohnungen sind mehrere Gewerbeeinheiten in dem "Gildequartier" vorgesehen.

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Ideale Möglichkeit zur baulichen Erweiterung: Die Volksbank Vechta will ihr Parkhaus am Sprengepielplatz um mehrere Wohngeschosse aufstocken. Foto: Speckmann 

Ideale Möglichkeit zur baulichen Erweiterung: Die Volksbank Vechta will ihr Parkhaus am Sprengepielplatz um mehrere Wohngeschosse aufstocken. Foto: Speckmann 

Die Volksbank Vechta hat jetzt ihre Pläne für ein neues Wohn- und Geschäftshaus an der Ecke Sprengepielplatz/Gildestraße in Vechta vorgestellt. Das Bauvorhaben stößt in der Politik auf breite Zustimmung. Der Ausschuss für Bauen, Planung und Umwelt unter Vorsitz von Thomas Frilling (CDU) hat sich einstimmig für die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans ausgesprochen.

Vorstandssprecher Dr. Martin Kühling machte in der Videokonferenz des Fachausschusses deutlich, dass das Projekt schon seit längerer Zeit auf der Agenda der Volksbank steht. Mit der Bebauung würden Wohnraum und Büroflächen geschaffen. Das komme auch dem Ansinnen der Stadt Vechta und ihrem Verdichtungskonzept sehr nahe, meinte der Bankvertreter.

Wie das sogenannte Gildequartier aussehen soll, zeigte Architekt Patrick Denker in Zusammenarbeit mit Bauingenieur Sven Decker auf. Das Gebäude soll auf dem bestehenden Parkhaus errichtet werden. In den ersten beiden Geschossen sind Gewerbeeinheiten mit einer Gesamtfläche von etwa 1.000 Quadratmetern vorgesehen. Es sind 15 Wohnungen geplant, davon 12 Wohnungen im 2. Obergeschoss sowie 3 Penthouse-Wohnungen im Staffelgeschoss.

Der städtische Parkplatz westlich der Gildestraße wird erhalten

Nach Angaben der Verwaltung sieht das innerstädtische Verdichtungskonzept für die Bebauung des Grundstücks keine klare Regelung vor, jedoch grenzen die Zonen 4 und 4a an das Plangebiet. Dort ist jeweils eine Wohnung pro 100 Quadratmeter zulässig. Des Weiteren befindet sich in unmittelbarer Nähe der Kernbereich der Innenstadt, in dem es keine Begrenzung der zulässigen Wohnungen je Gebäude gibt.

Das Gebäude erhält ein Flachdach und soll sich mit 15,80 Metern Höhe in die Umgebung einfügen. Die Zuwegung der Tiefgarage erfolgt über den Sprengepielplatz. Es sind insgesamt 32 Stellplätze für Bewohner und auch Mitarbeiter der Volksbank vorgesehen. Auf dem Grundstück kommen 14 Außenstellplätze hinzu. Der städtische Parkplatz westlich der Gildestraße wird erhalten. Darauf hat Fachbereichsleiterin Christel Scharf in der öffentlichen Sitzung hingewiesen.

Bürgermeister Kristian Kater (SPD) bezeichnet das Bauvorhaben als "sehr interessantes und spannendes Projekt“. Die Idee der Volksbank passe zu den Zielen der Kommune. Die Schaffung von weiteren Wohn- und Gewerbeflächen werde zur Belebung der Innenstadt beitragen. Außerdem sei die Nutzung von Parkplätzen unter der Erde ressourcenschonend. Um die baurechtlichen Weichen zu stellen, bedarf es noch der Zustimmung des Verwaltungsausschusses.

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