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Vördens Ortsdurchfahrt wird abschnittsweise gesperrt sein

Die Fahrdecke weist viele Schäden auf. Das möchte das Land als Eigentümerin der Ortsdurchfahrt nun ändern. Es hat Asphaltfräs- und -einbauarbeiten in Auftrag gegeben.

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Symbolbid dpa

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Zwischen dem 10. und 13. Oktober wird die Ortsdurchfahrt in Vörden zwischen dem Kreisverkehr und der Einmündung des Heiligen Walls punktuell komplett gesperrt sein. Das Land Niedersachsen als Träger der beiden Landesstraßen 76 und 78, die die Ortsdurchfahrt bilden, lässt Abschnitte der Osnabrücker Straße sanieren.

Verkehr wird großräumig um Vörden umgeleitet

Wie Bauamtsleiter Jürgen Rolfsen bei der Bauausschusssitzung, die der Sozialdemokrat Andreas Frankenberg am Donnerstag im Neuenkirchener Rathaus leitete, erkläre, sind an den Tagen Asphaltfräs- und -einbauarbeiten im Zuge einer Sanierung der Fahrbahndecke geplant. Der Verkehr werde an den Tagen großräumig um Vörden umgeleitet.

Mit großer Mehrheit hat der Bauausschuss sich dafür ausgesprochen, den Bebauungsplan "Koppeln Süd, Teil II" auf den Weg zu bringen. Damit sollen zwischen den Wohngebieten Koppeln und Koppelheide und der Landesstraße nach Campemoor weitere Baugrundstücke entstehen. Dem Vernehmen nach werden es rund 25 sein.

Rolfsen hält Umweltbericht nicht für notwendig, gr. Sextro schon

Jürgen Rolfsen sagte, die Verwaltung wolle den Bebauungsplan im Zuge eines beschleunigten Verfahrens auf den Weg bringen. Das bedeute, dass die Gemeinde keinen Umweltbericht für die Fläche erstellen lassen muss, was unter dem Strich etwa 10..000 Euro an Kosten und 3 bis 4 Monate an Zeit sparen wird. Allerdings sei die Einleitung dieses Verfahrens nur bis zum 31. Dezember 2022 möglich.

Sven gr. Sextro, Vorsitzender der IGNV-Fraktion, forderte wegen der Eingriffe in die Natur trotzdem einen Umweltbericht. Der würde zum Beispiel zeigen, ob noch weitere Kompensationsflächen notwendig sind.

Dem hielt Jürgen Rolfsen entgegen, im Zuge der Ausweisung des ersten Teils des Baugebiets Koppeln habe eine Begutachtung auch der jetzt für eine Bebauung ins Auge gefassten Flächen stattgefunden. Der Befund sei unauffällig gewesen. Denn bei dem Gebiet, für das der Bebauungsplan "Koppeln Süd, Teil II" gelten solle, sei eine Ackerfläche. Hier gebe es kein Biotop und keine Bäume.

Ausschuss schließt sich dem Bauamtsleiter an

Gegen das Votum Svens gr. Sextros empfahl der Ausschuss dem Rat am Ende der Diskussion, den neuen Bebauungsplan aufzustellen und das beschleunigte Verfahren einzuleiten.

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