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Vördener Mofafreunde triumphieren bei Staubrennen an Selings Mühle

Mit 201 Runden entscheidet das „V-Team“ das Comeback des Neuenkirchener Mofawettbewerbs für sich. Insgesamt 18 Teams waren an den Start gegangen.

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Staubige Rundenjagd: Von den wüstenähnlichen Bedingungen ließen sich weder die Rennfahrer noch die Zuschauer bei Selings Mühle abhalten.  Foto: Oevermann

Staubige Rundenjagd: Von den wüstenähnlichen Bedingungen ließen sich weder die Rennfahrer noch die Zuschauer bei Selings Mühle abhalten.  Foto: Oevermann

Ein Hauch Rally Dakar: Die Trockenheit der vergangenen Wochen und Monate hat sich auch bei der Wiederauflage des Neuenkirchener Mofarennens deutlich bemerkbar gemacht. Der Staub wirbelte auf der Rennstrecke entlang der Hakenstraße so stark auf, dass sogar die Neuenkirchener Feuerwehr in der Rennpause half, die Strecke zu bewässern.

Die meisten motorisierten Zweiradfreunde auf und neben der Strecke störten Staub, Dreck und Feuerwehreinsatz jedoch nur wenig. Schließlich hatten sie 3 Jahre auf die Neuauflage des Events warten müssen. Einzig bei der Wahl der Kleidung war bei den Zuschauern Vorsicht geboten. Zahlreiche Neuenkirchener sowie angereiste Freunde des motorisierten Zweirad-Spektakels ließen sich von dem Wüstendunst jedoch nicht den Spaß nehmen. Besonders im Fahrerlager in der „Boxengasse“ herrschte die gute Laune nur so vor.

Insgesamt 18 Teams gingen zur Freude des Organisationsteams bei Selings Mühle auf Rundenjagd. Gestartet mit dem sogenannten „Le Mans-Start“ fand das 5. Neuenkirchener Mofarennen nach 222 Minuten sein Ende.

201 Runden in 222 Minuten

Nach Startfreigabe rannten die etwa 10 Meter entfernten Fahrer zu ihrem jeweiligen Mofa, das mit abgeschaltetem Motor von einem Teammitglied in der Boxendurchfahrt gehalten wurde. Nach 111 Minuten wurde eine Pause eingelegt und das Rennen – wieder im „Le Mans-Start“ – in entgegengesetzter Richtung fortgesetzt. In der Boxengasse durfte derweil beliebig oft an dem Mofa geschraubt oder das Sportgerät betankt werden.

Am Ende hatte das V-Team aus Vörden die Nase vorn. René und Tim Hönemann sowie Jannes Winter kreisten insgesamt 201 Mal um den Rundkurs und entschieden damit die fünfte Auflage des Neuenkirchener Mofarennens für sich.

Alle zufrieden: (von links) Werner Landwehr und Rainer Hausfeld vom Orgateam, René Hönemann und Jannes Winter vom V-Team, Bürgermeister Ansgar Brockmann sowie Tim Hönemann vom V-Team. Foto: KreinestMofarennen 222 e.V.Alle zufrieden: (von links) Werner Landwehr und Rainer Hausfeld vom Orgateam, René Hönemann und Jannes Winter vom V-Team, Bürgermeister Ansgar Brockmann sowie Tim Hönemann vom V-Team. Foto: Kreinest/Mofarennen 222 e.V.

Auf den weiteren Plätzen folgten die Teams „MC Ölbar“ aus Neuenkirchen mit 171 Runden (Christoph Buck, Andre Steinkamp und Klaus Lindemann) sowie „Nellinghof Racing“ mit 167 Runden (Harald Rittscher, Marcel Berger und Maik Schwarz). Nach der Siegerehrung, bei der auch Neuenkirchen-Vördens Bürgermeister Ansgar Brockmann den siegreichen Teams gratulierte, legte „DJ Tom“ bei der „After-Race-Party“ auf.

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