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Violetta Frellich setzt sich gerne für andere ein

Die 16-Jährige ist die Schülersprecherin der Oberschule mit gymnasialem Zweig. Sie wünscht sich manchmal mehr Respekt gegenüber Schülern und Lehrern.

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Violetta Frellich engagiert sich als Schülersprecherin an der Oberschule Dinklage mit gymnasialem Zweig. Bild: Röttgers

Violetta Frellich engagiert sich als Schülersprecherin an der Oberschule Dinklage mit gymnasialem Zweig. Bild: Röttgers

Ihr liegt das Wohl der Mitschüler am Herzen, sie setzt sich gerne für Minderheiten ein – dies sind zwei Eigenschaften, die Violetta Frellich auszeichnen. Damit ist sie in gewisser Weise auch prädestiniert für die Aufgabe, die sie übernommen hat: Denn die 16-Jährige engagiert sich als Schülersprecherin an der Oberschule Dinklage mit gymnasialem Zweig. „Jeder sollte sich an dem Ort, an dem er lernt, wohlfühlen dürfen und dadurch Motivation bekommen, neue Dinge zu lernen“, erklärt Violetta Frellich ihr Engagement.

Eine Herausforderung ist für Lehrer und Schüler aktuell die Corona-Pandemie. Der Schülersprecherin ist es gerade jetzt in der Homeschooling-Zeit wichtig, gut mit den Lehrkräften zu kooperieren.  "Falls es Probleme gibt, sollte man gemeinsam eine Lösung finden“, appelliert die Schülersprecherin. Auch sollten sich die Mitschüler privat an die Corona-Regeln halten, ruft die Zehntklässlerin zu mehr Besonnenheit und Umsicht auf.

Violetta Frellich geht gerne zur Oberschule Dinklage, an der 512 Schüler in 28 Klassen unterrichtet werden.  „Mir gefallen die kleinen Klassen im gymnasialen Zweig, da so jeder Schüler besser gefördert werden und man sich besonders auf den Einzelnen konzentrieren kann“, meint die Jugendliche. Sie moniert jedoch das Verhalten mancher Schüler, die sich respektlos gegenüber anderen Mitschülern und Lehrkräften verhalten. "Wenn jeder mehr Respekt gegenüber seinem Nächsten zeigen würde, gebe es meiner Meinung nach weniger Probleme“, ruft die Zehntklässlerin zu einem fairen Umgang mit- und untereinander auf.

Der Wechsel in ein reine Gymnasialklasse tat ihr gut

Im Rückblick auf die vergangenen Schuljahre sagt Violette Frellich: Das beste, was ihr an der Oberschule passieren konnte, sei der Schuljahreswechsel vom 7. in den 8. Jahrgang gewesen. Denn ihre Klasse bestand fortan nur noch aus Gymnasiasten; in ihrer damaligen 7. Klasse saßen sowohl Realschüler als auch Gymnasiasten. „Endlich habe ich mich in meiner Klasse wohlgefühlt, hatte mehr Freude in die Schule zu gehen und war ab dieser Zeit viel glücklicher", sagt Violetta Frellich.

Aktuell wird die Schülersprecherin im wahrsten Sinne des Wortes in einer Kleinstklasse unterrichtet. Sie hat „nur“ sechs Mit-Schülerinnen und Mit-Schüler – mit Genehmigung der Stadt Dinklage als Schulträger und der niedersächsischen Landesschulbehörde. Man habe seinen kleinen Kreis, in dem sich „alle gut verstehen und niemand ausgegrenzt wird“. Frellich blickt nach vorn: „Ich wünsche mir wirklich, dass ich in der Oberstufe so eine kleine Klasse behalten könnte“, sagt die Dinklagerin, die nach den Sommerferien in die gymnasiale Oberstufe wechseln wird.

Violetta Fröhlich glaubt: "Meine Eltern würden sich jederzeit wieder für die Oberschule Dinklage mit gymnasialem Zweig entscheiden." Es gebe keinen langen Schulweg, sie sei eher und schnell zu Hause, "echte Lebenszeit" sei das, betont die Schülersprecherin. Violetta Frellich möchte nach ihrem Abitur Psychologie studieren. Doch zuvor ist bald erst einmal der Führerschein an der Reihe.

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