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Viertklässler der Wallschule pflanzen Roteichen gegen den Klimawandel

Der Förderverein der Grundschule hatte die Aktion organisiert. Die Schüler lernten die Grundlagen des Klimawandels kennen und erlebten den Umweltschutz hautnah.

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Mit Spaß und Engagement dabei: Die Viertklässler der Wallschule pflanzten Roteichen auf einer freien Fläche.  Foto: Niemeyer

Mit Spaß und Engagement dabei: Die Viertklässler der Wallschule pflanzten Roteichen auf einer freien Fläche.  Foto: Niemeyer

400 Bäume hat die Klasse 4b der Cloppenburger Wallschule an den Ahlhorner Fischteichen gepflanzt. Die Pflanzaktion am Mittwoch war Teil eines Bildungsangebots des Waldpädagogikzentrums Weser-Ems. "Heute pflanzen wir Roteichen", sagte Carola Freise vom Waldpädagogikzentrum. Zuerst erklärte Freise den Kindern, wie sie beim Pflanzen vorgehen müssen. Anschließend nahmen sie Schippen und Setzlinge in die Hände und legten los. Die Förster Lars Wessels und Matti Heinecke unterstützten sie. 

Theorie und Praxis sollen miteinander verzahnt werden

"Wir wollen die Kinder für die Bedeutung des Waldes in Zusammenhang mit dem Klimawandel sensibilisieren", sagte Waldpädagoge Horst Wieting im Vorfeld. Zuvor hatten die Kinder in einem theoretischen Teil gelernt, welche Ursachen und Auswirkungen der Klimawandel auf die Umwelt hat und welche Rolle der Wald dabei spielt. Auf einem Parcours im Wald haben die Viertklässler selbstständig Fragen erarbeitet, die sie anschließend mit der gesamten Klasse besprachen. Das Waldpädagogikzentrum legt Wert darauf, dass Theorie und Praxis miteinander verbunden werden. „Die Kinder sollen auch was tun“, sagt Wieting. Sie sollten erleben, wie ein Baum entsteht und in ein paar Jahren vielleicht mit ihren Eltern schauen, was aus den Setzlingen geworden ist.

Klimaschutz hautnah: Die Kinder pflanzten die Setzlinge entlang einer Schnur. Foto: NiemeyerKlimaschutz hautnah: Die Kinder pflanzten die Setzlinge entlang einer Schnur. Foto: Niemeyer

Die Kinder pflanzten die Bäume auf einer freien Fläche, auf der zuvor im Rahmen einer Holzernte Kiefern gefällt wurden. Wuchsen die Nadelbäume dort in Monokultur, soll in Zukunft ein Mischwald aus Kiefern, Birken, Roteichen und Buchen auf der Fläche entstehen. "Biodiversität bedeutet Stabilität", erklärt Freise den Plan. Klassenlehrerin Claudia Drücker freute sich auch, endlich mal wieder mit den Schülern etwas unternehmen zu können. Aufgrund der Corona-Pandemie sei das die letzten Jahre kaum möglich gewesen. Zudem sei es ihr wichtig, dass die Kinder den Klimaschutz "hautnah erleben". Im Unterricht hatten die Schüler zuvor einen Text über die Organisation „a plant for the planet“ gelesen.

Der Förderverein der Wallschule hatte die Baumpflanzaktion organsiert. Auch die Schüler der anderen vierten Klassen der Grundschule sollen in den kommenden Wochen Bäume an den Ahlhorner Fischteichen pflanzen. "Klimaschutz ist und bleibt ein aktuelles Thema", teilt der Förderverein mit. Einige Mütter aus dem Förderverein hätten sich daran erinnert, dass sie bereits selbst als Schüler der Orientierungsstufe im Jahr 1987/88 Bäume in Ahlhorn pflanzen durften.

Foto: NiemeyerFoto: Niemeyer

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