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Vier OM-Kliniken kooperieren mit Karls-Universität Prag für Ärztenachwuchs

Die Schwester-Euthymia-Stiftung vergibt Stipendien für das Studium in Prag, praktische Erfahrungen werden im Oldenburger Münsterland gesammelt. Der Vertrag wurde am Freitag unterzeichnet.

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Feierliche Unterzeichnung der Vereinbarung im Vechtaer Kreishaus. Foto: Tzimurtas

Feierliche Unterzeichnung der Vereinbarung im Vechtaer Kreishaus. Foto: Tzimurtas

Wegweisendes Projekt zur Sicherung des Ärztenachwuchses: Die Schwester-Euthymia-Stiftung (SES) – Trägerin von vier Kliniken im Oldenburger Münsterland – und die Erste Medizinischen Fakultät der renommierten Karls-Universität Prag haben am Freitag in Vechta einen Kooperationsvertrag geschlossen. Dabei geht es um die Ausbildung von Medizinern.

Die SES stellt Stipendien in Höhe von 100.000 Euro für das sechsjährige Studium der Humanmedizin an der Universität mit Weltrang bereit. Die klinischen Teile des Studiums sowie Pflegepraktika sollen im Marienhospital in Vechta, im St. Josefs-Hospital in Cloppenburg, im St. Franziskus Hospital in Lohne und im Krankenhaus St. Elisabeth in Damme erbracht werden.

Oldenburger Münsterland kann Pionierstellung in Deutschland einnehmen

„Lassen Sie uns gemeinsam erfolgreich sein“, sagte Stiftungsvorstand Ulrich Pelster in seiner Rede anlässlich des Festaktes im Vechtaer Kreishaus vor der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages. Professor Dr. Martin Vokurka, Dekan der Ersten Medizinischen Fakultät der Karls-Universität, hob hervor: Das Oldenburger Münsterland könne mit der Kooperationsvereinbarung als Region eine Pionierstellung in Deutschland einnehmen.

"Sehr beeindruckt" von den vier Kliniken in Trägerschaft der SES sei er, hob Vizedekan Professor Eitan Brizman in seiner Ansprache hervor. Er appellierte zudem an die etwa 50 Gäste, mehr zu unternehmen, um dem Ärztemangel entgegenzuwirken. Die Kooperation mit der Karls-Universität könne nicht das gesamte Problem lösen.

Der Vechtaer Landrat Tobias Gerdesmeyer drückte seine Hoffnung aus, dass die Kooperation nicht nur eine neue Generation von Mediziner hervorbringe, die in der Region so „dringend benötigt“ würden, sondern auch die Beziehung zwischen dem Oldenburger Münsterland und Prag festige.

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