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Verwaltung will Kreisverkehr an Emsteker Straße prüfen

Von 3 vorgeschlagenen Standorten in Cloppenburg wird einer nun konkret verfolgt. Hintergrund ist ein Antrag der SPD-Fraktion, ein Planungsbüro soll beauftragt werden.

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Priorisierter Standort: Die Kreuzung Emsteker Straße / Werner-Eckart-Ring / Lankumer Ring soll weiter geplant werden. Foto: Stadt Cloppenburg

Priorisierter Standort: Die Kreuzung Emsteker Straße / Werner-Eckart-Ring / Lankumer Ring soll weiter geplant werden. Foto: Stadt Cloppenburg

Könnte ein Kreisverkehr die Kreuzung Emsteker Straße, Werner-Eckart-Ring und Lankumer Ring in Cloppenburg ersetzen? Das will die Verwaltung genauer prüfen. Hintergrund ist ein Antrag der SPD-Fraktion. Die Entscheidungen über 2 weitere Knotenpunkte wurden erst einmal vertagt oder bereits verworfen. 

Wie Fachbereichsleiter Armin Nöh mitteilte, liegt der Mindestdurchmesser eines Kreisverkehrs in Cloppenburg bei 53 Metern. Bei der Kreuzung, die nun priorisiert wurde, müsste die Stadt zwar Flächen erwerben. Es müsse allerdings kein Gebäude abgerissen werden. Nicht weiter verfolgt werden deshalb zunächst die Bereiche "Löninger Straße, Fritz-Reuter-Straße und Bergstraße" sowie "Sevelter Straße und Fritz-Reuter-Straße". 

Im Kreuzungsbereich Löninger Straße  Fritz-Reuter-Straße  Bergstraße würde ein Kreisverkehr mehrere Gebäude treffen. Foto: Stadt CloppenburgIm Kreuzungsbereich Löninger Straße / Fritz-Reuter-Straße / Bergstraße würde ein Kreisverkehr mehrere Gebäude treffen. Foto: Stadt Cloppenburg

Nach eingehender Beratung der Verkehrskommission soll es an der Emsteker Straße nun unter anderem eine Verkehrszählung geben, zudem wird ein Planungsbüro mit einer Konzeptstudie beauftragt. Die Kosten dafür betragen 45.000 Euro. "Im Anschluss können bei positivem Planungsergebnis die Detailabstimmungen mit dem zuständigen Straßenbaulastträger aufgenommen, ein Sicherheitsaudit beauftragt und Fördermöglichkeiten eruiert werden", heißt es in der Beschlussvorlage.

Nöh führte weiter aus, dass der Kreisverkehr an dieser Stelle ein Problem lösen könnte: "Die Ampelschaltung an den Seitenästen läuft sehr schleppend, weil die Emsteker Straße als Kreisstraße priorisiert ist." 

Kreisverkehr würde 4 Grundstücke betreffen

Jan Oskar Höffmann (SPD) dankte der Verwaltung für die Vorbereitung. Dass nicht jede Kreuzung durch eine Kreisel ersetzt werden könne, sei klar gewesen. An der Emsteker Straße sei er auf die Planungen gespannt, denn ein Teil des Kreisverkehres würde nach ersten Erkenntnissen auch die Zufahrt zum Abholschalter eines Schnellrestaurants betreffen. "An der Stelle hätte der Kreisverkehr auch eine bremsende Wirkung für Autos, die stadtauswärts unterwegs sind", vermutete Höffmann. Dies sei eine gute langfristige Planung.

Dr. Hermann Bergmann fehlte ein Gesamtkonzept, er plädierte für mehr Kreisverkehre. Dem hielt Nöh entgegen, dass die Stadtverwaltung 1994 für das erste Exemplar am Pingel Anton viel Kritik einstecken mussten. Dr. Franz Stuke von der CDU lobte die Planung: "Gut, dass wir uns auf den Weg machen. Aber es muss auch an den Standort passen."

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