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Vermisster Molberger tot gefunden: Polizei schließt Verbrechen aus

Gewalteinwirkung und Fremdverschulden können laut Obduktion als Todesursache definitiv ausgeschlossen werden, berichtet die Polizei. Der 32-Jährige sei offenbar an schweren Vorerkrankungen verstorben.

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Symbolfoto: Archiv OM Online

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Der 32-jähriger Molberger, der seit dem 22. Dezember vermisst und schließlich am Dienstag tot gefunden wurde, ist offenbar aufgrund seiner schweren Erkrankungen verstorben. Das berichtet die Polizei am Donnerstagmorgen mit Verweis auf das Obduktionsergebnis.

Wie bereits berichtet, wurde der 32-Jährige letztmalig am 22. Dezember in Emstek gesehen. Eine eingeleitete Suchaktion, bei der auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam, blieb erfolglos. Auch eine Öffentlichkeitsfahndung führte zu keinen neuen Erkenntnissen. Noch drängender wurde die Suche, weil der Molberger unter einer schweren Herzerkrankung litt und möglicherweise dringende medizinische Hilfe benötigte.

Mitarbeiter der Friesoyther Wasseracht entdeckten den leblosen 32-Jährigen

Am vergangenen Dienstag gab es dann die traurige Gewissheit: Mitarbeiter der Friesoyther Wasseracht entdeckten am Vormittag den Leichnam des 32-Jährigen bei Reinigungsarbeiten eines Wassergrabens am Niedrigen Weg in Emstek.

Um eine zweifelsfreie Todesursache feststellen zu können, beantragte die Staatsanwaltschaft Oldenburg beim Amtsgericht Oldenburg eine gerichtsmedizinische Untersuchung. Wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilt, liege nun das Obduktionsergebnis der Medizinischen Hochschule Hannover vor.

Zwar könne keine eindeutige Todesursache und auch kein exakter Zeitpunkt des Todesfalls nachgewiesen werden, es ließe sich aber definitiv feststellen, dass der Molberger nicht das Opfer eines Verbrechens geworden sei. Gewalteinwirkung oder Fremdverschulden könne ausgeschlossen werden. Man gehe deshalb davon aus, "dass die nicht unerheblichen Vorerkrankungen des 32-Jährigen zu seinem plötzlichen Ableben geführt haben", berichtet Polizeisprecherin Simone Buse.

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