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Vechtas großer Schritt in Richtung E-Mobilität

Kolumne: Aus der Nachbarschaft - Die Zahlen neu zugelassener E-Autos und -Hybride steigen an. Das macht sich auch in Vechta bemerkbar. Gut für einen E-Auto-Fahrer wie mich.

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In Vechta wachsen die Ladesäulen für Elektroautos wie Pilze aus dem Boden. In unmittelbarer Nähe zur Großen Straße können derzeit schon 16 Elektroautos gleichzeitig laden. Das Wasserwerk Vechta ließ 6 neue schlanke blaue Ladesäulen mit jeweils 2 Ladepunkten errichten, 2 weitere Lademöglichkeiten sind im neuen Parkhaus, und an der EWE in der Füchteler Straße können ebenfalls 2 Stromer geladen werden. An den Ladestationen in der Vechtaer Innenstadt können Emobilisten ihre Autos während ihres Arztbesuchs oder Innenstadtbummels aufladen. Schnellladestationen gibt es in Vechta bei einem Discounter an der Oldenburger Straße und an einem Fast Food Restaurant am Stadtrand. Dort kann man Elektroautos innerhalb einer halben Stunde aufladen. Im vergangenen Jahr konnte man im neuen Parkhaus für 2 Stunden kostenlos parken und gleichzeitig dort sein Elektroauto laden. Dies hat sich bei vielen Besitzern eines Plugin Hybrid oder eines vollelektrischen Fahrzeugs herumgesprochen und wurde sehr häufig genutzt. Auch ich parkte dort mein Auto und nutzte die Gelegenheit, kostenlos während meines Einkaufsbummels dort zu laden. Mittlerweile muss man allerdings für die Nutzung des Parkhauses Parkgebühren bezahlen.

Immer öfters sieht man auf den Straßen im Landkreis Fahrzeuge mit einem E-Kennzeichen, häufig Plugin Hybride, aber auch zunehmend rein elektrische Autos.

"Die Ladestationen werden vor allem für Auswärtige interessant werden."Georg Rosenbaum

Die meisten Besitzer haben zuhause eine Lademöglichkeit für ihr Auto. Deshalb werden die Säulen noch nicht so häufig benutzt. Eine Ladestation benötigt man, wenn man weitere Fahrten unternimmt. Die Ladestationen werden vor allem für Auswärtige interessant werden. Auch für Besitzer von Plugin Hybride werden die Ladesäulen umso attraktiver, je höher die Benzinpreise steigen. Dann wird es günstiger, Fahrten bis 40 Kilometer Entfernung rein elektrisch zu fahren anstatt mit dem Benzinmotor.

Viele Leute stehen der Entwicklung zur Elektromobilität immer noch sehr kritisch gegenüber. Aber immer mehr Menschen entscheiden sich für Elektroautos und Hybride. Zuletzt stiegen die Zulassungszahlen rasant an.

Ich selber fahre seit mehr als ein Jahr mit einem vollelektrischen Auto, das sich für mich als absolut alltagstauglich erwiesen hat, und habe damit bereits mehr als 20.000 Kilometer zurückgelegt. Die Investition in die Ladeinfrastruktur zahlt sich für die Stadt Vechta und für unsere Region langfristig aus.


Zur Person

  • Der Autor Georg Rosenbaum ist Kaufmann und wohnt in Bakum.
  • Gebürtig stammt er aus Oldenburg.
  • Kontakt: info@ov-online.de

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