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Vechtaer Gesundheitsamt meldet am Montag 125 neue Coronafälle

Derweil gibt es erneut einen Fehler in der Meldekette zwischen Vechta und dem Robert-Koch-Institut. Die dort berechnete 7-Tage-Inzidenz stimmt nicht, erklärt die Kreisverwaltung am Montagnachmittag.

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Symbolfoto: dpa

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Dem Vechtaer Gesundheitsamt liegen am Montag 125 neue positive Testergebnisse seit der letzten Meldung am Freitag vor. Demgegenüber stehen 198 Personen, die seit Montag als genesen gelten. Dadurch sinkt die Zahl der aktiven und nachgewiesenen Infektionen im Landkreis deutlich auf 750 (Freitag: 823)

Örtlicher Schwerpunkt beim Infektionsgeschehen ist abermals die Stadt Lohne (32 neue Coronafälle, aktuell 151 aktive Infektionen). 19 Fälle kommen aus Vechta (aktuell 140 aktive Infektionen), 16 aus Damme (aktuell 81 aktive Infektionen). Die übrigen Fälle verteilen sich relativ gleichmäßig auf die anderen sieben Kommunen im Landkreis, wobei es in Holdorf nur eine Neuinfektion ist.

Laut aktuellen Angaben müssen zurzeit 13 infizierte Patienten stationär in einem der Krankenhäuser im Kreisgebiet behandelt werden – 4 von ihnen liegen auf der Intensivstation und müssen beatmet werden.

Derweil hat das Robert-Koch-Institut am Montag für den Landkreis Vechta eine 7-Tage-Inzidenz von 258,9 gemeldet. Allerdings scheint es hier erneut einen Fehler in der Meldekette zwischen dem RKI und dem Vechtaer Gesundheitsamt zu geben. Die Vechtaer Kreisverwaltung teilt am Montag mit, dass laut ihren eigenen Berechnungen der Inzidenzwert bei 313,2 und damit deutlich höher liegen müsste.

Wie Kreissprecherin Eva-Maria Dorgelo gegenüber OM Online mitteilt, könne man sich den Fehler im Vechtaer Kreishaus nicht erklären. "Unsererseits wurden die Zahlen immer rechtzeitig gemeldet", betont Dorgelo. Mit einem Wert von 313,2 hätte der Landkreis Vechta damit die dritthöchste Inzidenz in Niedersachsen - hinter Salzgitter (364,9) und Cloppenburg (386,4).

Derweil ist der Leitindikator „Hospitalisierung“, der auf den Daten aller Krankenhäuser in Niedersachsen basiert, am Montag weiter gesunken und liegt jetzt mit 5,9 erstmals wieder unterhalb des Grenzwertes von Corona-Warnstufe 2 (mehr als 6). Am Sonntag lag die Hospitalisierung bei 6,2. Hier werden jetzt die Werktage gezählt. Sollte der Grenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterhalb von 6,1 bleiben, kann wieder in Warnstufe 1 gewechselt werden.

Gleichzeitig ist die landesweite Intensivbettenquote aber weiter gestiegen und bewegt sich mit 10,5 wieder im Bereich von Warnstufe 2. Der Grenzwert liegt hier bei 10 Prozent. Am Vortag lag die Intensivbettenquote bei 9,9 Prozent. Berücksichtigt werden muss hier: Die Intensivbettenquote spielt nur eine zweitrangige Rolle beim Corona-Warnstufensystem. Maßgeblich bleibt auf landesweiter Ebene die Hospitalisierung.

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