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Vechtaer Akrobaten sind Teil eines modernen Märchens

Die Gruppe „In Motion“ bereitet sich auf ihren Auftritt beim „Feuerwerk der Turnkunst – on stage“ vor. Wegen der Pandemie steht allerdings noch ein Fragezeichen hinter der Veranstaltung im Rasta-Dome.

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Sehenswerte Darbietung: Schon bei einer landesweiten Turngala im Jahr 2019 konnte die Showgruppe „In Motion“ vor heimischem Publikum im Rasta-Dome auftreten. An diesen Erfolg will die Truppe beim Event im Februar anknüpfen. Foto: Archiv/Chowanietz

Sehenswerte Darbietung: Schon bei einer landesweiten Turngala im Jahr 2019 konnte die Showgruppe „In Motion“ vor heimischem Publikum im Rasta-Dome auftreten. An diesen Erfolg will die Truppe beim Event im Februar anknüpfen. Foto: Archiv/Chowanietz

Vor einem Jahr ist der Traum vom großen Auftritt wegen der Corona-Pandemie geplatzt. Nun hofft die Showgruppe „In Motion“ des SFN Vechta, dass das Turn-Event im Rasta-Dome im zweiten Anlauf über die Bühne geht. Bei der Veranstaltung am 24. Februar 2022 (Donnerstag, 18.30 Uhr) zieht das heimische Ensemble nicht nur im Hintergrund die Fäden, sondern ist auch fester Bestandteil des Programms.

Die neue Tournee trägt den Titel „Feuerwerk der Turnkunst – on stage“. Dabei tummeln sich die Akteure ganz bewusst nicht in den großen Arenen Deutschlands, sondern suchen die intime Nähe kleinerer Bühnen. Das Programm soll intensiv, mitreißend und einnehmend sein, verspricht Produktionschef Wolfram Wehr-Reinhold. Fast so, als wären die Zuschauer mittendrin und könnten in die Seele der Künstler schauen.

Das Programm „Anima“ gleicht einem modernen Märchen mit vielen verzauberten Momenten. Entwickelt worden ist es von Akteuren des berühmten „Feuerwerks der Turnkunst“ sowie der Dancefloor Destruction Crew aus Schweinfurt. Bei ihrer eineinhalbstündigen Inszenierung in Vechta soll der lokale Charakter durch den Auftritt von „In Motion“ nicht zu kurz kommen.

Choreografie gleich zum Auftakt der Show

„Wir dürfen gemeinsam mit den Artisten der Tournee auf der Bühne stehen und die Show als Lokalgruppe eröffnen. Hier werden wir zu einem vom Regieteam vorgegebenen Lied eine Choreografie zeigen“, verrät Bettina Wichmann. Dabei wollen die Gastgeber an ihren sehenswerten Auftritt im Jahr 2019 anknüpfen, als eine Turngala schon einmal durch Norddeutschland tourte und in Vechta Station machte.

Wichmann gehört zum vierköpfigen Trainerteam, das die etwa 25 bis 30 Akteure zurzeit unter erschwerten Corona-Bedingungen auf ihren Auftritt vorbereitet. Um die Kontakte so gering wie möglich zu halten, haben die Akrobaten vor Weihnachten nur mit festen Partnern geübt und auf eine Durchmischung der Gruppe verzichtet. Anfang Januar sollen die Proben nach Möglichkeit intensiviert werden.

Laut Veranstalter gleicht das neue Programm einem modernen Märchen der Bewegungskunst, in dem das Seelenleben in seiner Gesamtheit den roten Faden liefert. Es soll ein Spagat zwischen spektakulären Darbietungen und liebevoll erzählten Geschichten sei. Zum zehnköpfigen Ensemble gehört der Clown mit seiner amüsanten Einlage ebenso wie der spektakuläre Turner am Schwebebalken.

Dass die Verbindung zum berühmten "Feuerwerk der Turnkunst" gewünscht ist, zeigt bereits die Namenswahl für die Tournee. Bei allen Unterschieden gibt es auch Ähnlichkeiten. „Natürlich stehen turnerische Bewegungskünste im Mittelpunkt der Show. Und wie bei allen Produktionen aus dem Hause ,Feuerwerk der Turnkunst´, ist auch diese Showidee mit außerordentlich viel Hingabe und Liebe entstanden“, heißt es.

Gastgeber kümmern sich um die Organisation

Die Showgruppe „In Motion“ fungiert gemeinsam mit dem Turnkreis Vechta als offizieller Ausrichter der Veranstaltung im Rasta-Dome. Die Mitglieder stellen die organisatorischen Weichen, stehen dem Tourneeteam beim Auf- und Abbau zur Seite und sind während des Events beim Einlass und weiteren Aufgaben behilflich. Dafür werden am Veranstaltungstag fast 20 Helfer im Einsatz sein.

Nach der pandemiebedingten Absage vor einem Jahr hoffen die Beteiligten, dass ihre Mühe nicht wieder vergebens ist. „Zum aktuellen Zeitpunkt wird die Show wie geplant stattfinden. Alle weiteren Entwicklungen müssen wir abwarten. Hierzu stehen wir mit dem Niedersächsischen Turnerbund im ständigen Austausch. Wir hoffen, dass sich die Pandemie-Lage bis dahin etwas entspannt“, sagt Wichmann.

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