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Vandalismus sorgt für Bauverzögerungen in Elisabethfehn

Unbekannte haben das Siedlungsgebiet an der Westmarkstaße geflutet. Der Schaden liegt vermutlich im sechsstelligen Bereich.

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Im Wohnbaugebiert an der Westmarkstraße sorgt Vandalismus für Bauverzögerungen.   Foto: Passmann

Im Wohnbaugebiert an der Westmarkstraße sorgt Vandalismus für Bauverzögerungen.   Foto: Passmann

Still ruht der See: Das trifft derzeit sprichwörtlich auf den Ausbau des Wohnbaugebietes an der Westmarkstraße in Elisabethfehn zu. Es tun sich größere Seenlandschaften in den Bereichen auf, in denen die Siedlungsstraße später entstehen soll. Doch Schuld ist nicht Regen, nicht das Grundwasser und auch nicht die bauausführende Firma. Vielmehr sind dort Unbekannte seit circa 3 Wochen am Werk und sorgen für "Land unter" in den Wegearealen des Gebietes.

Sehr zum Ärger der Gemeinde Barßel und der Baufirma um Chef Bernhard Henken. Immer wieder werden in den Abend- und Nachtstunden die Schläuche von den Wasserpumpen abgeschraubt und dann einfach auf das Erdreich gelegt, die eigentlich dazu dienen, dass das Grundwasser in das Regenrückhaltebecken beziehungsweise in die Vorfluter abgeleitet wird. So aber fließt dann über Stunden Kubikmeter um Kubikmeter Wasser unbemerkt in die Wegekörper und setzt das Erdreich unter Wasser.

Firmenchef hat bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet

„Es ist dann so nass, dass wir nicht baggern können. Die Baustelle muss trocken sein. Aber so wird die Baugrube überflutet“, ärgert sich der Firmenchef des Fuhrunternehmens Bernd Henken. Er hat auch bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet und setzt unter anderem auch eine Belohnung aus, um die Täter zu fassen.

Henken geht davon aus, dass der Schaden durch den Vandalismus bereits im 6-stelligen Bereich liegt. So verzögern sich die Bauarbeiten um Monate. Darüber ist auch die Gemeinde Barßel verärgert. „Wir bedauern den Vandalismus. Aber was will man machen“, sagt der Leiter des Bauamtes im Rathaus, Hans Schulte. Eigentlich wollten schon bald die Grundstückseigentümer mit dem Wohnungsbau beginnen. Die Baugrundstücke im Baugebiet werden durch die Spar- und Darlehnskasse Friesoythe vermarktet, die auch Objektträger der Maßnahme ist und das Baugebiet umsetzt.

Doch nicht nur das Baugebiet Westmarkstraße wird zerstört, sondern auch in dem im Bau befindlichen Gewerbegebiet an der Friesoyther Straße zwischen den Ortschaften Neuland und Lohe wird randaliert. Hier beschädigten Unbekannte Maschinen und schlugen Scheiben von Fahrzeugen ein. Auch an den Maschinen, die bei der Erneuerung des Radweges auf dem Deich zwischen der Bahn- und Mühlenbrücke in Barßel im Einsatz sind, machten sich Täter zu schaffen.

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