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Uwe Bartels spendet 22.000 Euro für Hilfsprojekte in Honduras

Der frühere Vorsitzende des Agrar- und Ernährungsforums (AEF) gibt ein Abschiedsgeschenk weiter. Die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) freut sich über die größte Einzelspende ihrer Geschichte.

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Symbolische Scheckübergabe: (von links) Franz kl. Holthaus, Uwe Bartels, Gerd Meurer und Stephan Eisenbart. Foto: Timphaus

Symbolische Scheckübergabe: (von links) Franz kl. Holthaus, Uwe Bartels, Gerd Meurer und Stephan Eisenbart. Foto: Timphaus

Es ist die größte Einzelspende in der Geschichte des Landesverbands Oldenburg der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) für die Hondurashilfe: Der frühere Vorsitzende des Agrar- und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland (AEF), Uwe Bartels, hat eine Zuwendung in Höhe von 22.000 Euro an die karitative Initiative weitergereicht. An der symbolischen Scheckübergabe in Lohne nahmen Bartels' Freund Franz kl. Holthaus, der Dinklager Gerd Meurer und KAB-Landessekretär Stephan Eisenbart teil.

Uwe Bartels hatte das Geld als Abschiedsgeschenk erhalten. Mitte April gab der ehemalige niedersächsische Landwirtschaftsminister (SPD) seinen Vorsitz beim AEF ab. Zu diesem Anlass sammelten die etwa 100 Mitgliedsfirmen und -verbände – und es kam eine stolze Summe zusammen, über die sich nun die Hondurashilfe freuen darf.

Uwe Bartels hatte nach eigenen Angaben mit einem deutlich niedrigeren Ergebnis gerechnet. Er sagt: "Die Menschen haben gesehen, dass das Geld für einen lohnenswerten Zweck eingesetzt wird." Die Großspende könne der Hondurashilfe einen wichtigen Impuls für die weitere Arbeit geben. Der erste hauptamtlich gewählte Bürgermeister der Stadt Vechta teilt mit, dass er bereits anlässlich seines 70. Geburtstags vor 5 Jahren erfolgreich dazu aufgerufen hatte, für das KAB-Projekt zu spenden. "Das Geld kommt 1:1 an. Ich bin beeindruckt von dem Engagement der Aktiven."

Spendenakquise in Corona-Zeiten ist nicht einfach

Gerd Meurer setzt sich seit Mitte der 1990er Jahre für die KAB-Initiative in dem zentralamerikanischen Land ein, aus dem seine Ehefrau Rosa-Maria stammt. 8 Jahre lang hat der gebürtige Delmenhorster selbst in Honduras gelebt. Er weiß um die Schönheit des Landes und die Freundlichkeit der Menschen, kennt aber auch die Nöte, die hohe Arbeitslosigkeit und Kriminalität. Meurer berichtet über die "Comframul", eine Gemischte Kooperative, bei der Jungunternehmerinnen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleitet werden, Schulungen und Beratung eingeschlossen. Die Hondurashilfe habe in den vergangenen Jahrzehnten viele Frauen durch Mikrokredite unterstützt, sagt er.

Eisenbart dankt Bartels. Für die KAB sei die Spendenakquise in Corona-Zeiten kaum möglich. "Konzerte und Veranstaltungen fallen aus. Bei Kollekten kommt kaum etwas zusammen. Selbst die Altkleidersammlung hat erst in diesem Jahr wieder stattgefunden", teilt er mit. "Diese Großspende hilft uns sehr."

KAB will zwei neue Landwirtschaftsprojekte fördern

Mit den 22.000 Euro sollen zwei neue Projekte im landwirtschaftlichen Bereich unterstützt werden. Da ist zum einen der Bau von Wasserturbinen, mit denen Bauern die Bewässerung ihrer Felder ermöglicht wird. Zum anderen fördert die KAB-Initiative mit dem Geld den Aufbau von Hühnerhaltungen.

  • Info: Der KAB-Landesverband Oldenburg ist unter Telefon 04441/872240 sowie per E-Mail an info@kab-oldenburg.de erreichbar. Spenden für die Hondurashilfe gehen an den Förderverein der KAB, Stichwort „Honduras“. IBAN: DE28 4006 0265 0018 2932 08.

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