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Unternehmen aus Südoldenburg spenden 250.000 Euro für Geflüchtete

Die Initiative ging von der Firma Pöppelmann aus Lohne aus.  Caritasdirektor Tepe dankte für das außerordentliche Engagement der südoldenburgischen Unternehmen, das seinesgleichen suche.

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Möchten helfen: (vorne von links) Dr. Martin Pohlmann (Caritas), Alfred Kessen (Firma Wernsing), Bernd Meerpohl (Big Dutchman), Christine Grimme (Grimme Landmaschinen), Peter Wesjohann (PHW-Gruppe), Maximilian Forst (Pöppelmann), Dr. Gerhard Tepe (Caritas) sowie (hinten von links) Dietmar Fangmann (Caritas), Jan Hoffmann (DRK), Amira Hasso (Caritas) und Ludger Ellert (Malteser). Foto: Niehues

Möchten helfen: (vorne von links) Dr. Martin Pohlmann (Caritas), Alfred Kessen (Firma Wernsing), Bernd Meerpohl (Big Dutchman), Christine Grimme (Grimme Landmaschinen), Peter Wesjohann (PHW-Gruppe), Maximilian Forst (Pöppelmann), Dr. Gerhard Tepe (Caritas) sowie (hinten von links) Dietmar Fangmann (Caritas), Jan Hoffmann (DRK), Amira Hasso (Caritas) und Ludger Ellert (Malteser). Foto: Niehues

Fünf große Unternehmen aus den Landkreisen Cloppenburg und Vechta werden jeweils 50.000 Euro und damit insgesamt 250.000 Euro für die Opfer des Ukraine-Krieges sowie weitere Geflüchtete spenden. Das haben die Firmenleitungen am Freitag, im Vechtaer „Haus der Caritas“ mitgeteilt. Die Summe kommt laut Pressemitteilung geflohenen Menschen zugute, die derzeit in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta leben.

Beteiligt sind die Firmen Grimme Landmaschinenfabrik (Damme), Wernsing (Essen-Addrup), Big Dutchman (Vechta), Pöppelmann (Lohne) sowie die PHW-Gruppe (Visbek-Rechterfeld). „Es ist uns einerseits ein Anliegen, uns für die Menschen einzusetzen, die Unglaubliches erlitten haben. Gleichzeitig sehen wir immer eine Verantwortung für unsere Region, in der wir tief verwurzelt sind“, sagte Maximilian Forst von der Firma Pöppelmann, von der die Initiative ausging, stellvertretend für alle fünf Unternehmen. Caritasdirektor Dr. Gerhard Tepe dankte für das außerordentliche Engagement der südoldenburgischen Unternehmen, das seinesgleichen suche.

90 Prozent der Geflüchteten sind weiblich

Das Geld wird zu gleichen Teilen eingesetzt durch die Caritas, die Malteser sowie das Deutsche Rote Kreuz. Verwendet wird der Betrag für eine „langfristige und nachhaltige Hilfe“, berichteten Caritas-Vertreter. Notwendig sei neben der Beratung der Geflüchteten auch eine Betreuung der Helferinnen und Helfer.

Zum Stand 30. März lebten allein nur aus der Ukraine 1006 registrierte Geflüchtete im Landkreis Vechta sowie 1717 im Landkreis Cloppenburg. 90 Prozent der Erwachsenen sind weiblich. Konkret notwendig werden Traumatherapien, um Kriegserlebnisse aufzuarbeiten, Sprachkurse für Mütter mit gleichzeitiger Kinderbetreuung, die Organisation von Dolmetschern, aber auch Spielenachmittage oder die Beratung von allein reisenden Frauen zu den Themen Gewalt oder Menschenhandel.

Die Unternehmensvertreter Christine Grimme, Maximilian Forst, Alfred Kessen, Bernd Meerpohl und Peter Wesjohann riefen weitere Firmen auf, sich zu beteiligen. Spenden gehen an die Bankverbindung: DE 82 4006  0265 0004 0635 00 (Landes-Caritasverband für Oldenburg) bei der Darlehnskasse Münster (DKM).

  • Info: Nähere Auskünfte erteilt Amira Hasso unter Telefon 04441/8707-0 oder per E-Mail an Hasso@lcv-oldenburg.de.

OM-hilft -  Helfen Sie mit! Das Oldenburger Münsterland hilft den Geflüchteten aus der Ukraine. Hilfsinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen und viele mittelständische Unternehmen sind bereits dabei, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Und auch Sie können sich beteiligen. Wie und Wo? Das sagt Ihnen  die Webseite om- hilft.org

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