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Unter freiem Himmel: Cloppenburger ruft Tanzveranstaltung ins Leben

Hubert Mecklenburg tanzt leidenschaftlich gerne. In Coronazeiten hat der Cloppenburger deshalb die Veranstaltungsreihe "Umsonst & Draußen - Let’s Dance im Norden" gegründet.

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Tanzen in der Fußgängerzone: Zuletzt war die Gruppe in Cloppenburg zu Gast. Foto: Mecklenburg

Tanzen in der Fußgängerzone: Zuletzt war die Gruppe in Cloppenburg zu Gast. Foto: Mecklenburg

"Für uns gibt es keine Diskos mehr", sagt Hubert Mecklenburg, der damit die Generation der 50- bis 70-Jährigen meint. Weil er dennoch für sein Leben gerne tanzt, hat der Cloppenburger ein neues Projekt ins Leben gerufen.

Unter dem Motto "Umsonst & Draußen - Let’s Dance im Norden" finden sich mehrere Paare zusammen, um unter Einhaltung der Corona-Verordnungen immer in verschiedenen Städten gemeinsam zu tanzen. Dabei gibt es Vorgaben, als Organisator spricht sich Mecklenburg im Vorfeld immer mit den Behörden ab.

So auch in Cloppenburg, als vergangenes Mal mehr als 30 Teilnehmer mit dabei waren. "Es war ein unvergesslicher Abend", erklärt der 61-Jährige. Durch ein Tanzkarten-System sei geregelt, dass sich nicht mehr als 15 Pärchen auf einmal bewegen. Das Konzept wurde unter anderem von einer Ärztin geprüft. Tanzen fällt unter Sport, dabei ist zurzeit eine Fläche von 10 Quadratmetern pro Paar vorgeschrieben. Auch die Partner werden nicht gewechselt.

Teilnehmer nehmen weite Strecken auf sich

Einige der Teilnehmer nehmen weite Strecken auf sich, sie kommen unter anderem aus Oldenburg, Papenburg, Osnabrück oder Aurich. "Mir ist auch nichts mehr zu weit weg, wenn ich dann dort tanzen kann", sagt Mecklenburg. In einer Facebookgruppe bleiben die Teilnehmer in Kontakt.

Der Organisator selbst ist seit dem Tanzkurs vor 44 Jahren leidenschaftlich und regelmäßig auf der Tanzfläche zu finden: "Das habe ich schon immer gerne gemacht, es macht einfach Spaß." Die Veranstaltungen unter freiem Himmel sind über den gesamten Sommer geplant.

Bereits im vergangenen Jahr hat die Gruppe gute Erfahrungen gemacht, die Resonanz der Besucher sei immer positiv gewesen. Zudem ist auch in der näheren Zukunft in den Städten eine Kundgebung geplant. Mit dem während der Pandemie berühmt gewordenen Jerusalema-Tanz wollen die Tanzfans ein gemeinsames Zeichen setzen. "Quasi als eine Art Hymne gegen das Virus", so Mecklenburg.

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