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Unter Drogen stehender Friesoyther (30) attackiert 67-Jährigen

Der Mann hatte am Samstag (8. Oktober) offenbar "Donuts" in der Nähe eines Flohmarktes in Cloppenburg gedriftet. Als ein Mann ihn zur Rede stellte, eskalierte die Situation.

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Symbolfoto: dpa

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Die Polizei ermittelt gegen einen 30-Jährigen aus Friesoythe wegen Körperverletzung, Drogenbesitz und -konsum. Der Mann hatte nach Angaben der Polizei am Samstag (8. Oktober) einen 67-Jährigen aus dem Kreis Osnabrück verletzt und anschließend die Flucht ergriffen.

Wie die Polizei am Dienstag berichtet, fand an besagtem Tag ein Flohmarkt an der Eschstraße vor der Roten Schule statt. Dort soll der 30-Jährige aus Friesoythe mit seinem BMW "Donuts" gedreht haben – also mit dem Auto gedriftet sein. Als der 67-Jährige aus dem Kreis Osnabrück ihn darauf ansprach, reagierte der Friesoyther ungehalten. Er stieg aus seinem Wagen aus und schubste den 67-Jährigen. Dieser fiel zu Boden und verletzte sich. Nach Informationen von OM-Online soll er sich die Hand gebrochen haben.

Der 30-Jährige aus Friesoythe setzte sich wieder in seinen BMW und ergriff die Flucht. Nach Informationen von OM-Online saßen vier Jugendliche im Alter von 17 und 18 Jahren mit ihm in dem Auto. 

Auch Drogen waren im Spiel

Der Wagen konnte schließlich von der Polizei gestoppt werden. Im Zuge der Fahndung geriet er laut Mitteilung gegen 15.50 Uhr auf der Falkenberger Straße in Garrel den Beamten ins Netz. Allerdings schien der Friesoyther keine Anstalten zu machen, den Wagen zu bremsen. Der Mann ignorierte die Signale der Polizei und wollte den quer auf der Straße stehenden Streifenwagen umfahren. Dafür wich er nach Angaben der Beamten auf einen Grünstreifen aus. Dabei kollidierte jedoch das Heck des BMW mit dem des Streifenwagens und einem laut Polizei "hochwertigen und massiven Zaun eines Privatgrundstücks".

Durch den Zusammenprall waren beide Autos nicht mehr fahrtüchtig. Sie mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Schaden in Höhe von 10.000 Euro. Alle Beteiligten blieben unverletzt.

Bei der anschließenden Kontrolle des 30-Jährigen stellten die Beamten fest, dass er sich unter Drogen ans Steuer gesetzt hatte. Außerdem fanden sie im Auto Rauschgift. Darüber hinaus hatte der Mann keinen Führerschein. Seine Mitfahrer zeigten sich mit der Polizeikontrolle nicht einverstanden und bedrohten und beleidigten die Beamten. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet.

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