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"Unser Dorf hat Zukunft": Osterfeiner wollen in den Landeswettbewerb

Mittwoch besucht im Zuge des Regionalentscheids von "Unser Dorf hat Zukunft" eine Kommission den Dammer Ortsteil. Dann heißt es: für 90 Minuten die beste Seite zeigen.

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Gespannte Erwartung: Die Osterfeiner haben den Kommissionsbesuch bestens vorbereitet. Nun gehen (von links) Marlies Enneking, Christof Macke, Daniela Lange sowie Anni und Christiane Pohlschneider gemeinsam mit vielen weiteren Beteiligten in den Endspurt. Foto: Lammert

Gespannte Erwartung: Die Osterfeiner haben den Kommissionsbesuch bestens vorbereitet. Nun gehen (von links) Marlies Enneking, Christof Macke, Daniela Lange sowie Anni und Christiane Pohlschneider gemeinsam mit vielen weiteren Beteiligten in den Endspurt. Foto: Lammert

Die 90 Minuten der Bewertung rücken näher. Gegen 14.30 Uhr am Mittwoch (8. Juni) wird die Jury den Dammer Ortsteil im Rahmen des Regionalentscheids des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ besuchen. Mit wahrscheinlich wohlwollenden, aber gewiss kritischen Augen wird die Kommission Osterfeine unter die Lupe nehmen.

Wenn die Osterfeiner am Ende des Vorentscheids zu den auserwählten 9 von den insgesamt 17 Dörfern gehören, qualifizieren sie sich für den Landeswettbewerb. Damit das klappt, hat der Verein Dorfgemeinschaft den Besuch der Kommission seit dem 17. März akribisch vorbereitet. Da bleibt nichts dem Zufall überlassen.

„Wir haben eine tolle Beteiligung des ganzen Dorfes“, sagt Marlies Enneking, die Kassenwartin der Dorfgemeinschaft. Alle Vereine, Firmen und Einrichtungen ziehen mit, damit Osterfeine nach dem vergeblichen Versuch 2018 dieses Mal den Sprung in den Landeswettbewerb schafft.

Seit der letzten Teilnahme hat sich im Dorf viel getan

Gegenüber dem Kommissionsbesuch in 2018 im Rahmen des seinerzeitigen Regionalentscheids hat sich im Dorf viel getan, was das Ortsbild positiv verändert hat. Der stellvertretende Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Christof Macke, verwies etwa auf die umgestalteten Umfelder der Kirche St.-Mariä-Himmelfahrt und des Sportplatzgeländes sowie auf den sanierten Meyerhof. Damit hoffen die Osterfeiner zu punkten.

Aber nicht nur damit. Sie wollen der Kommission zeigen, wie intakt die Dorfgemeinschaft ist. Deswegen stehen auch viele Begegnungen mit Bürgern auf dem Programm. So wird die Kommission nach dem Eintreffen beim Pfarrheim zunächst durch dieses Gebäude gehen und dabei den Missionskreis sowie die geöffnete Bücherei kennenlernen. Auf der Terrasse beziehungsweise im Pfarrgarten finden gemeinsame Aktionen der Kindergartenkinder und der Besucher der Tagespflege statt.

6-minütiger Film soll Jury das Beste an Osterfeine zeigen

Anschließend geht es zum Feuerwehrhaus, wo die Fahrzeughalle an dem Mittwoch zu einem Marktplatz wird, auf dem sich die Gruppen, Vereine, Einrichtungen und Firmen präsentieren. Im Gemeinschaftsraum des Gebäudes präsentiert die Dorfgemeinschaft einen etwa 6 Minuten langen, von Michael gr. Klönne gedrehten Film mit dem Titel „Das Beste an Osterfeine ist/sind . . .“ An dem Film haben etwa 300 Bürgerinnen und Bürger als Statisten mitgewirkt. Sobald er im Feuerwehrhaus gelaufen ist, will die Dorfgemeinschaft ihn in den Sozialen Medien der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.

Für die Kommission und die Verantwortlichen der Dorfgemeinschaft geht es vom Feuerwehrhaus per Bus durch den Ort. Der Abschluss findet auf dem Meyerhof-Gelände statt, wo Inhaber Jürgen Steinemann nach Angaben Christof Mackes über die umfangreiche Sanierung des Gebäudes berichten wird. Zudem werden die Osterfeiner der Kommission dort noch eine Premiere präsentieren: Sie werden ein neues Osterfeinelied singen. Thomas Meyer hat einen neuen Text zur Melodie des Bernd-Clüver-Schlagers „Der Junge mit der Mundharmonika“ geschrieben.

Zudem hat die Dorfgemeinschaft im Vorfeld des Kommissionsbesuchs ein neues Ortslogo präsentiert. Sie habe es in Zusammenarbeit mit der „A. K. Printschmiede“ erstellt. Es enthält die Zahl 2500, weil die erste Besiedlung mindestens so lange her ist, wie die archäologischen Ausgrabungen im Dorfgebiet „Auf dem Kirchesch“ ergeben haben.

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